Jugendfeuerwehr-Zeltlager eröffnet · Kreisübung um den Wanderwimpel und Abnahme der Jugendspange

„Ganz viele Engel auf einmal“ in Usseln

+
Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Potthof begrüßte die Teilnehmer des Zeltlagers, das an diesem Wochenende in Usseln stattfindet.

Willingen-Usseln - Über 50 Jugendfeuerwehren aus dem Waldecker Land und dem Bereich der Gemeinde Vöhl haben in Usseln für drei Tage ihre Zelte aufgeschlagen.

Feuerwehrfahnen in der Sportstraße, rund 90 Zelte auf Bangerts Wiese, mehr als 750 Kinder und Jugendliche, die sich gestern Abend zur Eröffnungsfeier auf dem Sportplatz versammelten: Beeindruckende Bilder beim Kreiszeltlager, das bereits zum zweiten Mal in Usseln stattfindet. Diejenigen, die hier vor 15 Jahren mit von der Partie waren, sind inzwischen teilweise gestandene Feuerwehrmänner und -frauen und wünschen dem Nachwuchs genauso unvergessliche Tage, wie sie sie damals erlebt haben.

„Wir freuen uns auf ein tolles Wochenende“, betonte Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Potthof, der als Hauptprogrammpunkte die heutige Kreisübung und die Abnahme der Jugendspange, die morgen erfolgt, nannte.

Namens der gemeindlichen Gremien und der Feuerwehr hießen Beigeordneter Karl-Volker Sauer, Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl, der Vorsitzende der Usselner Feuerwehr, Karl-Friedrich Saure, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Waldeck-Frankenberg, Manfred Hankel, und Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick die Jugendfeuerwehren willkommen. Sie verwiesen auf die Bedeutung einer aktiven Nachwuchsarbeit, gerade auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Ihr Dank galt den Jugendbetreuern für ihr Engagement, der Feuerwehr Usseln als Ausrichter der Veranstaltung und der Uplandgemeinde für die Bereitstellung der Anlagen.

Die meisten Jugendlichen kennen natürlich Gerhard Biederbick. Sie staunten aber nicht schlecht, als sie ihn als Leiter des Posaunenchores, der die Eröffnungsfeier begleitete, und als Mitwirkenden im Eröffnungsgottesdienst erlebten. Die Usselner Pfarrerin und der Kreisbrandinspektor gingen in einer Dialogpredigt auf die Bedeutung der Jugendwehren ein. Gisela Grundmann freute sich, dass sie bei der Veranstaltung „ganz viele Engel auf einmal“ sah - Jugendliche, die sich darauf vorbereiten, in Not geratenen Menschen zu helfen. Sie bringen ihre Gaben, Fähigkeiten, Zeit und Energie ein, um Schutzengel zu sein. „Aber ihr braucht auch Schutzengel. Denn es ist nicht immer ungefährlich, was Feuerwehrleute tun müssen“, so Pfarrerin Grundmann.

Kommentare