Wehren in Harbshausen und Vöhl unter neuer Leitung

Gemeinde ernennt neue Wehrführer

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Bürgermeister Matthias Stappert und Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk ernannten die neuen Wehrführer: Adolf Wagner und Detlef Schembowski übernehmen die Ämter in Harbshausen, Sebastian und Oliver Bönisch in Vöhl. Sechs CO-Melder sollen die Ehrenamtlichen im Einsatz schützen (kl. Foto).Fotos: Demski

Vöhl - Mit neuen Wehrführern gehen die Brandschützer in Vöhl und Harbshausen künftig in den Einsatz: Adolf Wagner und Detlef Schembowski übernehmen die Ämter in Harbshausen, Sebastian und Oliver Bönisch in Vöhl.

Im Oktober hatten die Feuerwehrleute in Vöhl und Harbshausen ihre Wahl getroffen: Nachdem ihre Wehrführer aus privaten Gründen ihre Ämter niedergelegt hatten, waren die Brandschützer auf der Suche nach Nachfolgern fündig geworden. In Harbshausen wählten sie Adolf Wagner als Nachfolger für Sebas­tian Woll, Detlef Schembowski wurde sein Stellvertreter - als Nachfolger von Adolf Wolf.

In Vöhl übernahmen die Brüder Bönisch die verantwortungsvollen Ämter: Oliver Bönisch trat die Nachfolge von Thomas Grill an und Bruder Oliver wurde sein Stellvertreter - als Nachfolger von Philipp Müller. Am Mittwochabend nahm Bürgermeister Matthias Stappert den vier neuen Amtsträgern den Eid ab und ernannte sie zu Ehrenbeamten. „Alle Wehrführer der Gemeinde sollten sich gegenseitig unterstützen“, erinnerte Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk, „und auch wir bieten euch unsere Hilfe an“.

Unterstützung sollen die Feuerwehrleute der Gemeinde künftig auch noch auf einem anderen Feld bekommen: Für knapp 2000 Euro hat die Gemeinde sechs Kohlenstoffmonoxid-Warner angeschafft. „Nach dem Einsatz im Januar auf dem Campingplatz in Herzhausen haben wir gesehen, dass wir diese Geräte für unsere Feuerwehrleute brauchen“, erklärte Bürgermeister Stappert. Drei Frauen hatten sich Anfang des Jahres zum Suizid verabredet und waren schließlich an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. „Wir müssen unsere Feuerwehrleute sicher in Einsätze schicken können“, betonte Stappert.

Die kleinen Geräte piepen im Einsatz, sobald sie Kohlenmonoxid messen und warnen die Brandschützer so. Die sechs CO-Warner werden in Basdorf, Buchenberg, Dorfitter, Eder­bringhausen, Herzhausen und Vöhl stationiert. „Die Einsätze, bei denen die Feuerwehrleute Kohlenmonoxid ausgesetzt sind, haben sehr stark zugenommen“, erinnerte Bernd Schenk, „wir sind froh, nun die Warner einsetzen zu können“. Die Geräte weisen nicht nur auf das durchsichtige und geruchlose Gas hin, sondern messen auch den CO-Gehalt in der Luft. Die Wehrführer der sechs Vöhler Standorte nahmen die kleinen Geräte während des Treffens am Mittwochabend entgegen.

Von Theresa Demski

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