Korbach

Gericht bestätigt Linientreue

- Korbach (tk). Eine zentrale Leitlinie der städtischen Ansiedlungspolitik hat das Verwaltungsgericht Kassel erneut bestätigt: An der Briloner Landstraße darf kein neuer großflächiger Einzelhandel eingerichtet werden.

Laut Bürgermeister Klaus Friedrich haben die Verwaltungsrichter die Argumente der Stadt bereits zum zweiten Mal in diesem Verfahren bestätigt und die Klage einer Grundstücksgesellschaft gegen den Landkreis abgewiesen. Die Baubehörde hatte das Vorhaben, auf dem Gelände einer früheren Abfüllanlage für Erfrischungsgetränke eine 800 Quadratmeter große Aldi-Filiale zu errichten, nicht genehmigt. Worum geht es? Deutschlands größter Lebensmittel-Discounter möchte innerhalb Korbachs umziehen. Das Unternehmen bemühe sich schon seit mehreren Jahren darum, mit der nur einen Katzensprung über den Kreisel entfernten Filiale auf das Eckgrundstück Westring/Briloner Landstraße zu ziehen, berichtet Friedrich. Am bestehenden Standort „Am Mühlengraben“ genieße der Verbrauchermarkt Bestandsschutz. Mit dem geltenden Baurecht für das Areal entlang der „Briloner“ lasse sich diese Verlagerung jedoch nicht vereinbaren, betont Friedrich, weil in diesem Gewerbegebiet eindeutige Vorgaben gelten. Die aus seiner Sicht wichtigste davon: „kein großflächiger, weil innenstadtschädlicher Einzelhandel“.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Mittwoch, 2. Dezember 2009.

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