Geschäfte mit Tradition in der Korbacher Fußgängerzone

Stahlwaren „nur gegen Schinken“

+
Heide und Ernst Schäfer in ihrem Fachgeschäft – allein 925 verschiedene Messer haben sie im Angebot.

Korbach. Beim Einkaufsbummel in Geschäften stöbern, Waren anfassen, sich beraten lassen – in Korbach ist das noch möglich. Handel hat in der Hansestadt Tradition. Stets war er dem Wandel unterworfen. Wie ihn die Unternehmen meistern, zeigt die WLZ bei einem Blick in die Geschäfte, die es bereits vor dem Bau der Fußgängerzone gab. Heute: Messer-Schäfer in der Kirchstraße

„Im Krieg wurde das Metall rationiert – und für meinen Vater wurde es immer schwieriger, genügend Waren bei den Großhändlern in Solingen zu bekommen. Nur wenn er einen Schinken dabei hatte, kramten sie doch noch ein paar Stahlwaren hervor.“ Ernst Schäfer lacht, wenn er sich an die Erzählungen seines Vaters erinnert. Der hieß ebenfalls Ernst und hatte sich 1929 als Messerschmiedemeister in Korbach selbstständig gemacht.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe.

Kommentare