Korbach

Geschichte, die prägt: Drei Sonderausstellungen im Museum

- Korbach (nv). 54, 74, 90 – in Zeiten der Fußball-WM denken Fans gern an die Jahre zurück, in denen Deutschland Weltmeister wurde. Ein derartiger Dreiklang prägt laut Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich bis heute auch die Region und seit Sonntag das Wolfgang-Bonhage-Museum Korbach.

1710 startete in Itter der Kupferbergbau. 1760 kam es im Rahmen des Siebenjährigen Krieges zur Schlacht bei Korbach. 1989 fiel die innerdeutsche Grenze. Jedem dieser drei bedeutenen Ereignisse widmet das Korbacher Museum seit Sonntag eine Sonderausstellung. „Alle drei Daten haben landes- bis weltgeschichtliche Bedeutung“, betont Friedrich bei der Ausstellungseröffnung. „Der Fokus liegt jedoch auf der regionalen und persönlichen Geschichte.“

„An allen drei Ausstellungen wirkten dieses Mal ungewöhnlich viele Personen mit“, resümiert Museumsleiter Dr. Wilhelm Völcker-Janssen. Sein Dank gilt allen Beteiligten und Leihgebern.

Die Ausstellungen sind dienstags bis sonntags von 11 bis 16.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt zwei (einen) Euro.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 28. Juni 2010.

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