Korbach

Geschichtsverein hilft Heimatforschern

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Mit drei Werken, die ab sofort im Internet zum Abruf bereit stehen, geht der Waldeckische Geschichtsverein einen weiteren Schritt in die digitale Zukunft. Von Dennis Schmidt Korbach. „Bin ich schon drin?“ Boris Becker fragte sich das vor elf Jahren. Der Waldeckische Geschichtsverein bejaht die Frage nach dem Internetzugang vehement – und will die Vorteile der digitalen Aufarbeitung auch in Zukunft nutzen. Drei Projekte packten die Geschichtsforscher auf ihre Homepage: die digitale Version der 1998 erschienenen „Waldeckischen Bibliographie“, der 2009 auf viel Resonanz gestoßene Vortrag „Drei große Waldecker“ im Korbacher Bürgerhaus und ein Artikel, der sich für die einheitliche Erfassung von Ortssippenbüchern ausspricht. „Wir zeigen uns gegenüber neuen Strukturen aufgeschlossen und wollen diese auch nutzen“, erklären Geschichtsvereinsvorsitzender Dr. Klaus Wendt, Heimatforscher Dr. Peter Witzel und Dr. Jürgen Römer, Vorsitzender der Schriftleitung, bei der Präsentation. Manche Vorteile sind im digitalen Zeitalter nicht wegzuwischen. Bei der „Waldeckischen Bibliographie“ liegen sie auf der Hand: Das Werk von Heinrich Hochgrebe bietet einen ersten Überblick über Forschungsliteratur zu Waldeck. „In der Datei kann ich Suchabfragen ganz schnell starten und Werke finden, auf die ich sonst kaum aufmerksam geworden wäre“, zeigt sich Dr. Römer beeindruckt. Die Suche nach „Goethe“ offenbart zum Beispiel auf einen Schlag 69 Verweise, beispielsweise zu „Rauch und Goethe“ oder „Der polizeiwidrige Goethe“ in „Mein Waldeck“, 1982. Auf den Nutzer des Buches käme bei einer solchen Suche viel Arbeit zu.Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Dienstag, 20. Juli 2010.

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