Elfter Hessischer Bädertag in Willingen beleuchtet die Marke „Kur“ · Heilbäder und Kurorte gut aufge

Gesundheit, Erholung, Lebensfreude

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Hessischer Bädertag in Willingen: Unser Bild zeigt (v.l.) 1. Kreisbeigeordneten Jens Deutschendorf, MdL Armin Schwarz, den Vorsitzenden des Heilbäderverbands, Ronald Gundlach, Bürgermeister Thomas Trachte, Staatsminister Tarek Al-Wazir, die Geschäftsführerin des Heilbäderverbands, Almut Boller, den Leiter der Tourist-Information, Ernst Kesper, den 1. Beigeordneten der Uplandgemeinde, Manfred Stremme, und den tourismuspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dirk Landau.

Willingen - Qualität wird groß geschrieben in den 30 hessischen Heilbädern und Kurorten. Der elfte Hessische Bädertag, der in dieser Woche in Willingen stattfindet, steht unter dem Motto „Wir lieben die Kur“.

„Die Kur hat sich verändert“, betonen der Vorsitzende des Hessischen Heilbäderverbands, Ronald Gundlach, und Geschäftsführerin Almut Boller. „Eigentlich ist sie inzwischen wieder das, was sie in ihren Anfängen war: ein Quell der Entspannung, der gesundheitlichen Vorsorge und der Rekonvaleszenz - und das auf freiwilliger Basis.“

Um die Marke „Kur“, die für Gesundheit, Erholung und Lebensfreude steht, geht es bei der Veranstaltung, die am Mittwoch mit einer Vorstandssitzung begann. Gestern standen mehrere informative Vorträge im Besucherzentrum auf dem Programm, unter anderem ein Referat von Waltraud Rebbe-Meyer über das Willinger Angebot „Gesunder Urlaub für pflegende Angehörige“. Heute findet die Verbandsversammlung statt. Neben den Repräsentanten der Heilbäder und Kurorte hieß Gundlach zahlreiche Vertreter der Politik willkommen. Er wies darauf hin, dass die Bäder und Kurorte gut aufgestellt sind. „Wir dürfen uns aber nicht auf dem Erfolg ausruhen.“

Bürgermeister Thomas Trachte stellte die Uplandgemeinde vor, in der der Tourismus Lebenselixier und wichtiges politisches Thema ist. Im Ausbau von Netzwerken sieht er eine große Chance, sich den Anforderungen zu stellen, die die Globalisierung des Wettbewerbs im Heilbäder- und Gesundheitsbereich mit sich bringt.

Staatsminister Tarek Al-Wazir würdigte den ökonomischen Stellenwert der Heilbäder und Kurorte. Er bescheinigte ihnen, dass sie hohe medizinische Kompetenz mit kreativen Ideen zu einem innovativen Angebotsspektrum vereinen. „Mit der Fokussierung auf ihre Werte und Traditionen haben sie einen Wandel eingeleitet, der beispielhaft ist.“ Al-Wazir hält es für richtig, „Kur“ neu zu definieren und mit einem frischen Lebensgefühl zu verbinden. Angesichts des demografischen Wandels plädiert er dafür, in den nächsten Monaten und Jahren die eine oder andere Kampagne für die Tourismuswirtschaft in Gang zu setzen. Insgesamt hält er den Gesundheitstourismus nach wie vor für einen Reisemarkt mit hohem Wachstumspotenzial. (bk)

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