Programm für die ganze Familie beim Pfingstmarkt in Sachsenberg

Gleich zwei Eierfahnen im Festzug

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43 junge Rennfahrer waren beim Bobbycarrennen dabei und kämpften um den Sieg. Die schnellste Fahrerin schaffte die Strecke in 44 Sekunden. So schnell war der alte Traktor beim Festzug nicht – so blieb den Zaungästen ausreichend Zeit zum Fotografieren.

Lichtenfels-Sachsenberg - Sie sammelten so viele Eier wie noch nie. Deswegen marschierten die Burschen in Sachsenberg beim Eierfest am Montag gleich mit zwei Fahnen durch die Stadt. Zuvor hatten Jung und Alt beim Pfingstmarkt gemeinsam gefeiert.

Mit reichlich Action für Jung und Alt wartete der Pfingstmarkt in Sachsenberg auf. Los ging es am Freitagnachmittag mit dem Bobbycar-Rennen mit einer Rekordteilnehmerzahl von 43 Rennfahrern. Albert Rauch vom Förderverein der evangelischen Kindertagesstätte hatte seine liebe Mühe, die vielen Kinder unter einen Hut zu bringen, damit endlich gestartet werden konnte. In der Gruppe der Kleinsten, der Maus-Klasse, gewann Maja in 44 Sekunden mit großem Vorsprung vor Lenn und Luc. In den anderen Klassen hießen die Sieger Paul, David, Dorian und Julia. Alle Sieger erhielten Pokale und alle Teilnehmer Sachpreise.

Weiter ging es am Sonntag mit dem traditionellen Festzug durch Sachsenberg und dem anschließenden Pfingstmarkt. Sogar die Oberlenkerfreunde Sachsenberg mit ihren historischen Traktoren machten dabei mit. Bei diesem Markt findet auch immer ein Schützenwettbewerb mit dem Luftgewehr statt. In diesem Jahr hieß der Sieger Boris Gaudeck.

Tapfere Trommeljungs

Neben einer Hüpfburg und mehreren Verkaufsbuden traten auch die erst vier- bis sechsjährigen Mini-Bienen der Landfrauen mit einem Stück aus Tanz und Gesang auf. „Insgesamt mehr als 500 Besucher waren dieses Jahr an der Knöchelhalle“, zog der erste Vorsitzende des TSV Sachsenberg, Albert Bobsin, zufrieden Bilanz.

Am dritten Tag stand dann traditionell das Eierfest auf dem Programm: Die Burschenschaft zog vormittags von Haus zu Haus, um Eierspenden einzusammeln. Unterstützt wurden sie dabei von den Trommeljungs, die mit ihren Trommeln sechs Stunden lang durch die Stadt liefen, um die Mitbürger zum Spenden und anschließenden Verkosten der Eier einzuladen.

Unter der Leitung von Kevin Paul von der Burschenschaft trafen sich anschließend der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr und die Burschen und marschierten mit den Eierfahnen durch Sachsenberg. Dazu wurden die ausgeblasenen Eier auf Masten gefädelt, die dann durch die Straßen getragen wurden. In diesem Jahr spendeten die Einwohner so viele Eier, dass zwei „Eierfahnen“ gebaut werden konnten.

Nachdem der Festzug wieder auf dem Marktplatz eingetroffen war, feierten alle noch gemeinsam weiter.

Von Klaus Uwe Poetzsch

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