Adorf

Gott für gute Gaben danken

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- Diemelsee-Adorf (nv). Ganz gleich wie die Ernte ausfällt, Grund, Gott für die Gaben zu danken, gibt es in jedem Jahr. Zum Kreiserntedankfest kommen die Waldecker am Sonntag, 9. Oktober, in Adorf zusammen.

Wenn die rund 250 bis 300 erwarteten Gäste in die Dansenberghalle strömen, ziert eine prächtige Erntekrone die Hallendecke. Mit der Herrichtung des Schmuckstücks gingen die Festvorbereitungen am Freitagabend in die heiße Phase. „Das Gerüst der Krone stand bereits, aber es waren Ausbesserungen nötig“, berichtet Henrietta Dzillak, Vorsitzende der Landjugend Adorf. Etliche Getreidebunde verarbeiteten die Laju-Mitglieder, damit die Erntekrone am 9. Oktober – eine Woche nach dem kirchlichen Fest – die Blicke auf sich zieht. „Bei der Beschaffung des Getreides haben uns die Landjugend Wirmighausen und der Dreschclub Adorf unterstützt“, bedankt sich Henrietta Dzillak. Die knapp 50 Landjugendlichen zeichnen beim Fest für die Hallendekoration verantwortlich, die Landfrauen schmücken die Tische.

Über das Engagement der Adorfer freut sich vor allem Dr. Christof Nüsse, Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes Waldeck. Zusammen mit dem Bezirkslandfrauenverein, der Kreislandjugend und der Landseniorenvereinigung Waldeck lädt der Verband die heimischen Landwirte, ihre Familien sowie andere Interessierte zur Erntedankfeier ein. Damit jeder Gast die Dansenberghalle problemlos findet, hat Nüsse am Freitag gleich einige Hinweisschilder mitgebracht – natürlich in Gelb, der Farbe des Getreides.

„Wir feiern das Fest im jährlichen Wechsel in den elf Großgemeinden des Kreisteils Wal­deck“, erklärt Nüsse. Nach 2004 sind 2011 wieder die Diemelseer an der Reihe. Das Fest in der Dansenberghalle beginnt um 10 Uhr mit einem Erntedankgottesdienst, den Pfarrer Sascha Biehn-Tirre gestaltet. Mit dabei sind ebenfalls die „Liedertafel“ Adorf, die evangelische Kindertagesstätte „Saraphe“ aus Adorf und der Sudecker Posaunenchor. „Das Getreide für den Altar stellt der Dreschclub bereit. Der Kirchenvorstand dekoriert ihn“, berichtet Monika Pohlmann, Vorsitzende der Adorfer Landfrauen.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Dienstag, 20. September.

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