Lelbach

Grenzsteine unter Lupe genommen

- Korbach-Lelbach (den). Ihre Grenzsteine nahmen am Sonntag die Lelbacher ganz genau unter die Lupe. Auf der kurzen Strecke vom Homberg bis zur alten Badeanstalt bekam so mancher Grenzgänger die Steine zu spüren.

„Der Stein, die Grenze, in Ewigkeit.“ Das Stutzkommando, bestehend aus Bernd Jakob, Jürgen Oeh, Gerd Emde und Frank Jakob, hatte nur eine kurze Strecke entlang der Grenze mit Korbach und dementsprechend wenig Grenzsteine zur Kontrolle vor sich – umso motivierter ging der Trupp um Stutzmeister Jürgen Wege allerdings zu Werke.

Da halfen den armen Gestutzten auch keine Bestechungsversuche mit Hochprozentigem oder flehende Hilferufe. Neben dem Stutzen ging es auch um die Bedeutung der Flurnamen und um Umweltaspekte, wie Schnadekundiger Georg Kleine betonte. Er entführte die Teilnehmer auch in die überlieferte Geschichte der Schnadezüge und erklärte Wortherkunft und Traditionen rund um den Grenzbegang nach historischem Vorbild.

Vom Dorfmittelpunkt aus waren die Lelbacher Schnadegänger morgens entlang der Straße „Auf den Brüchen“ bis zum Homberg gewandert – begleitet mit Musik und dem gut gefüllten Marketenderwagen. An der alten Badeanstalt endete der Schnadezug.

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