Abschlussfeier für Absolventen der gastronomischen Ausbildungsberufe und Hotelbetriebswirte

Gute Ausgangsbasis für die Zukunft

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Willingen - Sie haben eine solide Ausbildung absolviert und damit den Grundstein für zukünftigen beruflichen Erfolg gelegt. Am Mittwoch erhielten 31 Absolventen der gastronomischen Ausbildungsberufe ihre Prüfungszeugnisse.

„Lassen Sie jetzt nicht nach im Lernen“, riet die 2. Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenkreisverbands Korbach-Willingen, Ingrid Brüne-Frisch, den jungen Leuten. Bei der Abschlussfeier im Gutshof Itterbach empfahl sie ihnen, sich weiter zu profilieren und nicht stehen zu bleiben. „Denn nie gab es mehr Veränderung, Wechsel und auch Konkurrenz im europäischen Umfeld.“

Legten früher manchmal 80 bis 90 junge Leute erfolgreich ihre Prüfung ab, so gingen die Zahlen in den letzten Jahren kontinuierlich zurück. Diesmal waren es nur elf Köche, 15 Hotel- und zwei Restaurantfachleute sowie drei Fachkräfte im Gastgewerbe. Angesichts der dramatisch nachlassenden Ausbildungszahlen und dem daraus resultierenden Fachkräftemangel appellierte Ingrid Brüne-Frisch an die ausbildenden Betriebe, alle Anstrengungen zu unternehmen, damit junge Menschen hier gute Ausbildungsbedingungen finden und sich wohl fühlen.

Wichtiger Meilenstein

Sie hofft, dass die neuen Fachkräfte sich die Freude am Umgang mit Menschen und an der Dienstleistung im besten Sinne des Wortes bewahren. Und sie wünscht sich, dass sie den Betrieben im Waldecker Land als wertvolle Mitarbeiter erhalten bleiben.

Hoteldirektorin Katja Kremser-Stuhldreier („Sauerland Stern Hotel“) wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass die Absolventen der gastronomischen Ausbildungsberufe einen wichtigen Meilenstein in ihrer beruflichen Laufbahn erreicht haben und jetzt neue Aufgaben auf sie warten, die mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortung verlangen.

Landrat Dr. Reinhard Kubat plauderte aus dem Nähkästchen: Als er ein Junge war, wollte er gern Bäcker oder Koch werden. Sein Weg führte ihn zwar in eine andere Richtung, aber er ist überzeugt: „Sie haben einen wunderbaren Beruf ergriffen.“ Auch er hofft, dass die jungen Leute, von denen etliche sicherlich erst einmal den Weg in die weite Welt hinaus suchen, in die Heimat zurückkehren und sich in den Dienst der touristischen Hochburg stellen.

Bürgermeister Thomas Trachte verwies darauf, dass es in der Uplandgemeinde sehr viele gute Betriebe gibt. „Sie sind innovativ, erbringen Leistung, sind auf Fachkräfte angewiesen und eröffnen den jungen Menschen interessante berufliche Perspektiven.“ Auf die Bedeutung der dualen Ausbildung ging der Bildungsberater der Industrie- und Handelskammer im Kreis Waldeck-Frankenberg, Björn Duen, ein.

Erwartungen erfüllt

Der Leiter der Beruflichen Schulen Korbach-Bad Arolsen, Oberstudiendirektor Werner Schmal, würdigte die seit Jahrzehnten praktizierte gute Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben und dem Dehoga-Kreisverband. Den frisch gebackenen Fachkräften bescheinigte er den Erwerb wichtiger Fach-, Methoden- und Humankompetenzen. „Sie haben die Anforderungen und Erwartungen erfüllt.“

Für den Prüfungsausschuss der Köche sprach Vorsitzender Günter Kesper, für den Prüfungsausschuss der Hotel- und Restaurantfachleute dessen stellvertretender Vorsitzender Studiendirektor Dirk Schmid. Er bescheinigte den jungen Leuten, nicht nur Fachkompetenz erlangt zu haben, sondern auch andere wichtige Qualifikationen wie Durchhaltevermögen, Zielstrebigkeit und Teamfähigkeit. Im Namen der Absolventen dankte Jeannine Göbel für die vielfältige Unterstützung während der Ausbildung.

Die Besten

Als beste Fachkräfte wurden Hotelfachfrau Angela Klein und Koch Stefan Göbel, der seine Ausbildung in Göbel‘s Landhotel gemacht und seine Prüfung bereits im Winter abgelegt hat, ausgezeichnet. (bk)

Mehr zum Thema und die Namen der Absolventen lesen Sie in der WLZ vom 25. Juli.

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