Dank für Elisabeth Fischers über 30-jähriges Engagement im Urlaubsladen und beim „KiWi“-Sommerspaß

Die gute Seele des Familienprogramms

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Willingen - Blumen und ein Präsent für Elisabeth Fischer (Schwalefeld): Sie hat sich über 30 Jahre lang mit großem Engagement in das sommerliche Familienprogramm der Urlauberseelsorge eingebracht.

Der damalige Willinger Pfarrer Wolfgang Storch legte Mitte der 1970er-Jahre den Grundstein für den Urlaubsladen. Als Pfarrer Ernst Fischer 1978 ins Upland kam, übernahm er die Aufgabe der Kur- und Urlauberseelsorge. Für Körper, Geist und Seele Er baute das abwechslungsreiche Angebot für Jung und Alt, für Gäste und Einheimische, für Körper, Geist und Seele weiter aus. Unter seiner Regie entwickelte sich der Urlaubsladen zum unverzichtbaren Bestandteil des Veranstaltungsprogramms. Von Anfang an dabei Fischers Ehefrau Elisabeth war von Anfang an in die Arbeit eingebunden. 20 Jahre lang wirkte sie im Hintergrund mit, half bei der Vorbereitung, kaufte Bastelmaterialien ein, betreute die jungen Mitarbeiterinnen. Ab 1998 half sie dann aktiv und im vollen Umfang bei der Durchführung des damals noch sechswöchigen Programms mit. Als Kindergärtnerin und Hortnerin brachte sie umfassende Kenntnisse und eine gehörige Portion Erfahrung und Liebe mit ein. Unvergessen sind insbesondere die Bastelstunden mit Elisabeth Fischer, die auch nach der Pensionierung ihres Mannes weiterhin die gute Seele des Familienprogramms war, das von Ernst Fischers Nachfolger Ulf Weber als „KiWi-Kinder- und Familiensommerspaß“ weitergeführt wird. Pfarrer Weber dankte der langjährigen Mitarbeiterin, die demnächst ihr 70. Lebensjahr vollendet und sich jetzt von der Aufgabe zurückgezogen hat, für ihr jahrzehntelanges Wirken. Er würdigte sie als Vorbild der jungen Mitarbeiterinnen, denen sie manche Hilfestellung gegeben hat. Engagiertes Team Ein Dank galt außerdem Andrea Donath-Hellwig (Schwalefeld), die ebenfalls einige Jahre mitgearbeitet hat und jetzt aus beruflichen Gründen nicht mehr dabei ist, sowie dem „KiWi“-Team 2012. Dazu gehörten die aus Willingen stammende Studentin der Religionspädagogik, Stefanie Witte, die das Programm gemeinsam mit Pfarrer Weber erarbeitet und den Sommerspaß mit geleitet hat, außerdem die angehenden Erzieherinnen Tanja Fleck, Janine Riecke, Justyna Stencel, Lea Feuerherm, Anne Müller, Maren Huba, Laura Näther und Jennifer Passarge.Dem Nachwuchs wurde auch diesmal wieder ein abwechslungsreiches Programm geboten. Zu den Höhepunkten zählte eine Aufführung des Stücks „Ich glaub’, mich küsst ein Schwein“. Besonders gut kamen zudem die Überraschungsnachmittage an mit Kutschfahrt sowie Besuch im Eimelroder Maislabyrinth, im Zirkus und an der Sommerrodelbahn. Ob Wanderungen, Mountainbike-Touren, Bau einer Naturmurmelbahn und eines Barfußpfades oder Experimentier- und Bastelaktionen: Die Aktivitäten regten die Sinne der Kinder an und vermittelten ihnen teilweise spannende Naturerfahrungen.

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