Vöhl

Hängematten am Nationalparkzentrum

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- Vöhl - Herzhausen (tk). Drei Hängematten aus gelbem Seilgeflecht laden im Wildnis-Erlebnisgelände am Nationalpark-Zentrum Besucher zum Entspannen ein.

Ungeübte fallen weich: Tonnenweise Rindenmulch liegt unter den hängenden Ruhebänken. Die drei Hängematten sind an Pfählen aus Robinienholz befestigt und mit Betonfundamenten im Boden verankert. Für Nationalparkleiter Manfred Bauer ist das gelbe Trio „ein weiterer Baustein im Gelände, das nie fertig wird.“ Vor allem die jungen Gäste sorgen immer wieder für Neuheiten. So entstand etwa ein Tipi aus Altholz oder ein Mosaik aus Steinen. Dass die Besucher es selbst mitgestalten, sei Lebens- und Konstruktionsprinzip des Areals, erklärt Matthias Schlote, Projektkoordinator für das Außengelände.

Darüber hinaus bietet das 1,5 Hektar große Wildnis-Erlebnisgelände Hügel zum Erklimmen, Verstecken oder Forschen. Es soll eine Verbindung zwischen Ausstellung und dem Nationalparkgebiet herstellen und die Angebote im Nationalpark-Zentrum abrunden. Neun Erlebnisstationen und Rückzugsmöglichkeiten entstanden innerhalb der vergangenen zwei Jahre auf dem Gelände. So können Schulklassen etwa das Amphitheater für Aufführungen und Einführungsvorträge nutzen. Bei gutem Wetter finden auf dem Wildnis-Erlebnisgelände an jedem Freitagabend in den Sommerferien ab 19.30 Uhr außerdem Lagerfeuerabende statt. Dabei gibt es Geschichten und Stockbrot.

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