Rhadern

Hebekissen für die Feuerwehr Rhadern

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- Lichtenfels-Rhadern (den). Mit einer weiteren Anschaffung für die Feuerwehr Rhadern will Lichtenfels die Sicherheit im Stadtgebiet erhöhen. Zwei Luftkissen sorgen im Notfall für 20 Tonnen Hebelwirkung.

„Wenn wir ordentliches Gerät haben, können wir auch ordentlich arbeiten“, brachte Klaus Debus, stellvertretender Stadtbrandinspektor aus Rhadern, den Sinn der 3000 Euro teuren Anschaffung auf den Punkt. Den Anstoß für die Investition hatte ein Unfall zwischen Rhadern und Dalwigksthal gegeben, der vor zwei Monaten die Einsatzkräfte beschäftigte. „Die Fahrzeuge werden immer größer. Deswegen ist es wichtig, dass wir Gerät vor Ort haben, das die Feuerwehren so gut wie möglich unterstützt“, erklärte Bürgermeister Uwe Steuber bei der Präsentation des Utensilien.

Das System besteht aus zwei aufblasbaren Hebekissen aus Gummi, einer Steuereinheit und einer Druckluftflasche. Mit acht Bar Betriebsdruck können die Feuerwehrleute bis zu 20 Tonnen um 20 Zentimeter zur Seite bewegen. „Das ist wichtig, wenn zum Beispiel ein Waldarbeiter auf freier Fläche oder eine Person im Auto eingeklemmt sind“, wusste Steffen Saßmannshausen, zweiter stellvertretender Wehrführer. Bis gestern hätten die Feuerwehrleute bei Fällen, in denen Kissen benötigt werden, die Kameraden aus Korbach, Medebach oder Frankenberg um Hilfe bitten müssen. „Dabei wäre aber unnötig viel Zeit verloren gegangen“, fand Bürgermeister Uwe Steuber, der im aktuellen Haushalt für die mobilen Lebensretter „noch ein paar Euro gefunden“ hatte.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Freitag, 10. Dezember.

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