Adorfer Schützen feiern Freischießen mit Kommers und Festzug

Heimatliebe in jedem Schritt und jedem Auftritt zu spüren

Diemelsee-Adorf - „Unser Freischießen möchte ich unter das Motto Teamarbeit stellen“, betont Robert Erlemann, Vorsitzender der Schützengesellschaft 1514 Adorf, zum Festauftakt am Samstag. Wie perfekt die Diemelseer im Team funktionieren, beweisen sie beim Kommersabend in der Dansenberghalle sowie beim historischen Festzug am Sonntag.

Schon der Weg zur Halle, den die Schützen nach dem Festgottesdienst in der St.-Johannis-Kirche und der Gefallenenehrung am Samstag antreten, zeugt von der guten Dorfgemeinschaft. Auf den prachtvollen Nachbauten der drei historischen Dorftore wehen die Fahnen ebenso feierlich im Wind wie an den Häusern. Girlanden aus Tannengrün überspannen Straßenzüge und schmücken Mauern über viele Meter hinweg. „Es ist eine Wonne, durch Adorf zu laufen“, lobt Erlemann das Engagement der Adorfer. Sein Dank gilt an diesem Abend allen, die zum Team gehören – vom Nachwuchs der Schülerkompanie bis zu den Mitgliedern des Festausschusses und den Vertretern der gemeindlichen Gremien.

Während die Kostüme aus fünf Jahrhunderten beim Kommersabend am Samstag noch im Schrank geblieben waren, präsentieren die Vertreter der 1514 gegründeten Schützengesellschaft sie beim Festzug am Sonntag umso herzlicher. Selbst der starke Regen während des Aufstellens kann die Feierlaune von Rittern, Lanzenträgern, Bauersleuten, Grafen, Biedermeierdamen und anderen geschichtsträchtigen Figuren nicht trüben.

Als die Kostümträger, die Kompanien aus Adorf, Flechtdorf, Rhenegge und Wirmighausen sowie die Musiker der acht engagierten Spielmannszüge die vierspännige Kutsche mit dem Königspaar Martin und Ulrike Kranke empfangen, reißt die Wolkendecke plötzlich auf und die Festzugteilnehmer strahlen fortan mit der Sonne um die Wette. (nv)

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