Die WLZ bürgt für Qualität, Wissen und viel Gefühl für die Menschen im Waldecker Land

Mit der Heimatzeitung voll im Trend

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Korbach - Nicht nur im Spiegel 
begegnen wir uns tagtäglich selbst – sondern auch bei der Arbeit. Für Zeitungsleute gilt das in hohem Maße.

Über 70 000 Leserinnen und Leser beginnen sechsmal pro Woche mit der Waldeckischen Landeszeitung und Frankenberger Zeitung aus dem Bing Verlag den Tag, erleben hautnah und aktuell die spannendsten Seiten der Heimat. Und am siebten Tag, am Wochenende, sind neueste Nachrichten, Bildergalerien und Videos aus der Region aktuell auf der wlz-fz-Homepage, auf Facebook oder Twitter zu finden. Doch wehe, es sind Fehler im Text, ein Satz ist durcheinander geraten, ein Redner nicht exakt zitiert, ein Torschütze wurde verwechselt, ein Chor beim Auftritt nicht erwähnt – oder gar ein Name falsch geschrieben. Dann ist meistens Ärger angesagt. Den Zeitungsleuten wird der Spiegel vorgehalten: „Die Zeitung muss uns doch kennen.“

Hohe Qualität

Klar, im Laufe des Berufslebens passieren auch dem penibelsten Redakteur, Medienberater oder Korrekturleser immer wieder Fehler. Doch gerade bei der Heimatzeitung wiegen sie umso schwerer, denn die Mitarbeiter der Waldeckischen Landeszeitung sind greifbar. Sie, liebe Leserinnen und Leser, begegnen Ihnen tagtäglich auf der Straße, am Wochenende beim Einkaufen, bei Festen und Konzerten, in der Kneipe, im Restaurant, auf dem Sportplatz, beim Training, im Schwimmbad, im Museum, beim Radfahren oder Joggen. Und selbst ein kleiner Fehler in der Zeitung kann bei den vielen persönlichen Begegnungen mitunter zu einem Spießrutenlauf werden.

In keinem Medium dieser Welt werden so hohe Maßstäbe an Qualität, Korrektheit und Vertrauen angelegt wie bei einer Heimatzeitung, denn (fast) alles, was hier geschrieben steht, ist sofort nachprüfbar. Kein Redakteur eines namhaften Wochenblatts, eines investigativen politischen Magazins, einer international renommierten Tageszeitung, bei Radiosendern oder im Fernsehen ist einer solch engen Kontrolle durch Leser und Nutzer ausgesetzt wie Journalisten bei einer Heimatzeitung. Wem fällt das in der Masse schon auf, wenn ein überregionales Blatt Korbach am Edersee verortet, Willingen im Sauerland, den Kahlen Asten als vermeintlich höchsten Berg des Rothaargebirges oder Edertal zu Bad Wildungen eingemeindet? Und welcher Redakteur in Hamburg würde für einen solchen Lapsus von Lesern schon persönlich gerügt?Die Waldeckische Landeszeitung bürgt also für hohe Qualität, für Ortskenntnis, hat Gefühl für Land und Leute, vermittelt genau die Nachrichten, die im Gespräch mit Freunden, Nachbarn, an der Arbeit oder in der Schule wichtig sind. Heute wie vor 125 Jahren.

Von Waldeck in die Welt

Dabei haben Experten lokale Tageszeitungen in den vergangenen Jahrzehnten wiederholt totgesagt: im Reigen von immer mehr Radio- und Fernsehsendern, zuletzt durch die weltweite, immer tiefere Vernetzung via Internet. Doch keine Internetsuchmaschine dieser Erde sagt den Nutzern, welche Nachrichten wirklich wichtig sind, geschweige denn, ob sie auch korrekt sind. So erhält die lokale Tageszeitung – ob gedruckt oder als authentisches Nachrichtenportal im Internet – gerade im Zeitalter der „Globalisierung“ eine immer größere Bedeutung. Weil sie mit journalistischer Fachkenntnis die Auswahl trifft an Nachrichten, weil sie den roten Faden bietet in einer immer üppigeren Flut von Meldungen und Daten, die täglich auf uns einprasseln. Weil sie exklusive und neue Infor-mationen ins Haus bringt, die nicht am Vorabend schon tausendmal über Radio, Fernsehen und anonyme Internetportale verbreitet worden sind.

Viele größere Regionalzeitungen, die sich vor wenigen Jahren noch dem „großen“ Weltgeschehen verschrieben, haben dies inzwischen erkannt und mühen sich, ihrem Blatt mehr Heimatnähe einzuhauchen, denn der in den 70er und 80er Jahren mitunter als anrüchig, schwülstig und volkstümelnd abgetane Begriff „Heimat“ hat just in Zeiten der Globalisierung ein völlig neues Gewicht bekommen. Kurzum: Die Heimatzeitung liegt voll im Trend – ist eine Sache von Herz und Verstand.Sie berichtet, wie es um die heimischen Unternehmen steht. Sie schaut den Mächtigen kritisch auf die Finger, sie macht Kommunalpolitik transparent. Nicht weil sie per „Liveticker“ oder Twitter im Internet Sätze aneinanderreiht, sondern weil sie sortiert, weil sie einordnet und kommentiert. Und weil sie ein großes Gedächtnis hat: Archiv und Erfahrung aus 125 Jahren.

Gedächtnis der Region

Gesellschaft und Demokratie erwachsen zuallererst im direkten Umfeld – im Dorf, in der Gemeinde, in der Stadt. Verantwortung ist dabei ein Dreh- und Angelpunkt in der Berichterstattung der Heimatzeitung. Respekt vor den Menschen in ihrem ganz persönlichen Umfeld, denn die Mitarbeiter der Waldeckischen Landeszeitung sind ja selbst ein Teil davon.So stellt sich die WLZ heute stärker denn je einem Auftrag für die Menschen im Wal­decker Land. Die Kirche im Dorf muss saniert werden, der Verein braucht neue Trainer und Betreuer, eine Familie in Not sucht Spender – die Heimatzeitung macht dies öffentlich und stellt sich damit in den Dienst der Menschen. Das gilt im Kleinen wie im Großen – wenn es etwa darum geht, die Interessen der Region gegenüber Regierungspräsidium, Land oder Bund zu vertreten. Das betrifft den Erhalt von Dorfschulen genauso wie die Bedeutung des Edersees für den Tourismus, die Ausweisung des Nationalparks wie den Ausbau von Umgehungsstraßen entlang der Bundesstraße 252.

Impulse für die Menschen

Die Waldeckische Landeszeitung ist somit ein Sprachrohr und bedeutender Identitätsträger für die Region – überdies selbst Impulsgeber für viele Veranstaltungen und das gesellschaftliche Leben. Gerne und mit Stolz erinnern wir uns an das deutsche Fußball-Sommermärchen bei der WM 2006, an die EM 2008 und die WM 2010, die die WLZ mit Live-Übertragungen auf großer Leinwand im ganzen Waldecker Land zum – kostenlosen – Erlebnis für Fans gemacht hat. Von Konzerten in Bad Arolsen über Altstadt-Kulturfest in Korbach, Schul-Aktionen in Bad Wildungen bis zum Weltcup-Skispringen in Willingen – die Heimatzeitung ist am Puls der Zeit. In der Kommunalpolitik bietet die WLZ das Forum bei Wahlen, damit Bürger den Kandidaten direkt auf den Zahn fühlen können.

Nicht nur die treuen Abonnenten der WLZ, auch die Geschäftskunden, die heimischen Unternehmen wissen das zu schätzen. Lokalzeitungen wie die Waldeckische Landeszeitung genießen unter allen Medien die höchste Glaubwürdigkeit – die sie sich seit 125 Jahren Ausgabe für Ausgabe mit großer Leidenschaft aller Mitarbeiter immer neu erarbeiten muss. Hinzu kommt die hohe Verbreitung innerhalb des Waldecker Landes.Handel, Handwerk und Gewerbe bietet die Heimatzeitung somit ein ideales Umfeld für Werbung – maßgeschneidert und zielgenau in der Region. Der Verbund mit vielen anderen deutschen Zeitungen innerhalb der Mediengruppe Madsack (Hannover) eröffnet für Anzeigenkunden zugleich überregional viele Perspektiven.

Die Produkte der WLZ gehen inzwischen weit über die gedruckte Tageszeitung hinaus. Vom Banner für die Internet-Homepage bis hin zu hochwertigen Videos reichen die multimedialen Formate. Immer mehr Kunden nutzen die Kompetenz des Bing-Verlags nicht nur für Werbespots, sondern auch für Imagefilme – die bei Geschäftspartnern, Messen, Ausschreibungen und Kunden präsen-tiert werden können. Im gleichen Zuge hat sich die WLZ mit ihrem redaktionellen Angebot stetig weiterentwickelt. Allein seit 2004 haben wir die Waldeckische Landeszeitung dreimal neu gestaltet und im Sinne der Leser noch besser strukturiert – ohne unser seit 125 Jahren prägendes Profil aufzugeben. Dabei gehört die WLZ auch technisch zum Modernsten, was lokale Tageszeitungen in Deutschland zu bieten haben.

Schaufenster der Wirtschaft

Parallel haben wir sowohl den überregionalen Politik- und Nachrichtenteil als auch die lokale Berichterstattung immer weiter ausgedehnt – ob Wirtschaft, politischer Hintergrund, Kultur aus der Region, Veranstaltungen am Wochenende (Freie Zeit), Leserbriefe oder die beliebte Gartenseite. Geblieben ist dabei stets unser bewusstes Bekenntnis zur heimischen Geschichte, das wir regelmäßig mit „Mein Wal­deck“ oder dem jährlichen „Waldeckischen Landeskalender“ dokumentieren.Nie war die Waldeckische Landeszeitung also wertvoller und umfangreicher als im Jahr ihres 125-jährigen Bestehens. Auch wenn es manchem Leser noch umfangreicher sein dürfte. Dies nehmen wir vor allem an unserem Jubiläumstag gerne als Kompliment und weiteren Ansporn für die Zukunft.

Jörg Kleine, Chefredakteur

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