Festwochenende der Feuerwehr endet gesellig

Heitere Wettkämpfe um Diemelseepokal

Adorf - Das Kommando ertönt, die Gruppe rückt aus: Die Pokalwettkämpfe der
 Diemelseer Feuerwehren in Adorf bilden den 
Abschluss eines gelungenen Festwochenendes.

Auf dem Platz vor dem neuen Feuerwehrgebäude in Adorf herrscht reger Trubel, Musik schallt aus den großen Lautsprechern, im Innern vergnügen sich Kinder auf der Hüpfburg, für die Erwachsenen stehen Kaffee und Kuchen bereit. Auf dem Platz davor sind alte und neue Einsatzfahrzeuge aufgereiht.Doch das alles interessiert plötzlich nicht mehr, als die Siegerehrung beginnt. Am Vormittag hatten sich die Mitglieder der Jugendwehren und Einsatzgruppen aus Adorf, Benkhausen, Flechtdorf, Giebringhausen, Rhenegge, Schweinsbühl, Stormbruch, Vasbeck und Wirmighausen im Wettkampf um den Diemelseepokal gemessen. Sie sind gerannt, haben Schläuche ausgerollt, Wasserleitungen gelegt, „gelöscht“, Hindernisse überwunden, Personen gerettet und Knoten gebunden. Am Ende hat die Jugendfeuerwehr aus Flechtdorf den Sieg errungen, auf dem Treppchen folgen Adorf und Stormbruch. Bei der Feuerwehr-Leistungsübung erkämpft sich die Mannschaft von Vasbeck II den ersten Rang, knapp vor den Brandschützern aus Giebringhausen und Benkhausen. Es ist ein ereignisreicher und spannender Feuerwehr-Vormittag für die kleinen und großen Teilnehmer. Was bei den Übungen so einfach aussieht, ist von Nahem betrachtet doch ganz schön anstrengend, befinden die Nachwuchsbrandschützer. Sie müssen nicht wirklich löschen, bei den Aufgaben für die Jugendwehren geht es darum, die Techniken beim Einsatz zu beherrschen. Die Kommandos müssen richtig erfolgen, daraufhin gilt es, alles so aufzubauen, als zögen die Jungen und Mädchen Wasser aus einem offenen Gewässer. Dazu müssen sie Verbindungen stecken und Schläuche ausrollen. Abschließend beweisen sie, dass sie auch die Knoten beherrschen. Auf dem Nachbarfeld messen sich die Erwachsenen. Der Fall dort: ein Wohnungsbrand mit einer eingeschlossenen Person. Nach der Meldung von der „Leitstelle“, in diesem Fall einem der Kampfrichter, geht alles ganz schnell. Zwei Brandschützer der jeweiligen Gruppe oder Staffel machen sich auf den Weg zur Rettung der Person, ihre Mannschaft sorgt für die richtigen Rahmenbedingungen. Nach der erfolgreichen Lösch- und Rettungsaktion geht es nahtlos weiter. Die Brandschützer schaffen eine Leiter herbei und nehmen von dort aus eine Löschaktion vor.Nach getaner Arbeit stärken sich die großen und kleinen Feuerwehrmänner und -frauen, begutachten alte und neue Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und den Johannitern oder nehmen an „Spielen ohne Grenzen“ teil. Stolz führen die Adorfer durch die Räume des neuen Feuerwehrhauses. Ein buntes Treiben also, voller Geselligkeit und Sportsgeist. Von Nicole Schäfer

2035952

Kommentare