Polizei sucht Tierquäler

Hengstfohlen mit Messer schwer verletzt

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Ein Hengstfohlen dieser Pferdefamilie wurde in der Feldgemarkung von Meineringhausen offenbar vorsätzlich schwer verletzt.

Korbach-Meineringhausen. Vermutlich mit einem Messer oder einem anderen scharfen Gegenstand schwer verletzt worden ist ein Hengstfohlen auf einer Weide bei Meineringhausen. Zwei Wochen nach dem Vorfall ist die tiefe Wunde zwar weitgehend verheilt, der Täter aber noch nicht gefasst.

Die Besitzer des verletzten "Beniro" möchten nun andere Pferdebesitzer vor einem möglichen "Pferderipper" warnen und bitten zugleich um Hinweise auf den Täter. Die Korbacher Polizei ist über den Vorfall informiert.

Nach Auskunft der betroffenen Pferdehalter war es vermutlich in der Nacht zu Sonntag, 18. September, zu der Verletzung gekommen. Nachdem die Besitzerfamilie das schwer verletzte Hengstfohlen am Sonntagmorgen auf der Weide entdeckt und ein hinzu gerufener Tierarzt die Verletzung versorgt hatte, musste "Beniro" in eine Pferdeklinik nach Delbrück. Dort nähten und versorgten Tierärzte die tiefe Schnittwunde am Bauch. Inzwischen ist das verletzte Tier außer Lebensgefahr und wieder im heimischen Stall in Meineringhausen. "Wir lassen die Tiere nun über Nacht nicht mehr auf der Weide", erklärte ein Familienmitglied gegenüber 112-magazin.de.

"Beniro" stand in der besagten Nacht mit mehreren Artgenossen auf einer Weide in der Feldgemarkung südlich von Meineringhausen. Alle andere Pferde waren unversehrt. Nach Auskunft der Tierärzte muss die Verletzung dem Hengstfohlen vorsätzlich beigebracht worden sein. Daher appellieren die Pferdehalter aus Meineringhausen nun an andere Pferdehalter in der Umgebung, ihre Tiere besonders im Auge zu halten.

Wer Angaben zu verdächtigen Personen machen kann, die sich am Wochenende des 17. und 18. September in der Feldgemarkung in der Nähe von Pferdeweiden aufgehalten haben, der wird gebeten, sich bei der Polizei in Korbach zu melden. Die Telefonnummer der Wache lautet 05631/971-0. (112-magazin.de)

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