Runder Tisch gegen häusliche Gewalt gibt erstmalig Informationsbroschüre heraus

Hilfen gegen Stalking

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Frauenbeauftragte Beate Friedrich und die beiden Polizeibeamtinnen Simone Feußner und Petra Kleine (v.l.) präsentieren die Broschüren, die Hilfen und Informationen gegen Stalking bieten.

Waldeck-Frankenberg. Unerwünschte „Liebesbezeugungen,“ Telefonanrufe zu allen Tages- und Nachtzeiten, Verfolgungen an der Wohnung oder beim Einkaufen, Beleidigungen, Androhung von Gewalt, sexuelle Übergriffe – wem nachgestellt wird, muss viel erleiden. Meist sind es Frauen, die Opfer von Stalkern werden. Um ihnen mehr Informationen an die Hand zu geben, wie sie sich gegen ihre Peiniger zur Wehr setzen können, hat der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt Waldeck-Frankenberg erstmals einen Flyer herausgegeben

Am Mittwoch erscheint die Broschüre, pünktlich zum „Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen“.

Sich frühzeitig Hilfe suchen Zwar ist bereits seit 2007 ein Gesetz gegen Nachstellung in Kraft (§ 238 Strafgesetzbuch), „doch es ist immer noch zu wenig bekannt, wie man sich verhalten sollte, wenn man Opfer von Stalking geworden ist“, erklärt Beate Friedrich, Frauenbeauftragte des Landkreises Waldeck-Frankenberg.

Der Flyer gibt eine Antwort – unter anderem auf die Fragen, welche Folgen Stalking haben kann, was das Opfer tun kann, welche rechtlichen Möglichkeiten es gibt und wo die Betroffenen Beratung und Unterstützung finden können.

Die gibt es in der Tat, unterstreichen zwei der insgesamt vier Polizeibeamtinnen, die in Waldeck-Frankenberg  Ansprechpartnerinnen für alle, denen nachgestellt wird.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Zeitungsausgabe am Mittwoch, 25. November 2015.

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