Viele Gäste, Gaukler und Genüsse beim Mittelalterlichen Markt

Historisches Spektakel lockt nach Korbach - Video

Korbach - Zur 30. Auflage des Mittelalterlichen Markts steht die Hansestadt Korbach im Blickpunkt. Auch am Sonntag sind die Geschäfte geöffnet.

Pünktlich zur Markteröffnung am Samstagmorgen brach die Sonne durch die Wolken und bescherte dem historischen Spektakel in Korbach ein strahlendes Umfeld. So war der Andrang bereits zur Mittagszeit groß, um das mittelalterliche Flair, deftiges Essen, Einkaufsbummel, fahrende Spielleute, Ritter und Gestalten zu genießen. "Auf dem Markt herrsche Frieden und Eintracht", verkündete Herold Lars Wernz zur Eröffnung im Herzen der Fußgängerzone. "So soll es sein", stimmten Kaufmannsgilde, Ratsherren und -frauen nach alter Sitte ein. Mit fetten Böllern verkündeten die Kanoniere von "Sankt Barbara" lautstark und weithin, dass das Spektakel in Korbach seinen Lauf genommen hat. Mit großem Gefolge ging es zuvor über die historische Meile vom Rathaus in der Altstadt bis zur Treppe am Berndorfer Tor. Vorneweg Ritter hoch zu Ross, Fanfaren und Trommler aus dem Ittertal, "Francois de Montcorbier", der Schelm aus Lennestadt, die zotteligen Spielleute von "Nachtwindheim" und die Feuerspucker von "Sankt Regina". Über 100 Stände und Gruppen gibt es für Besucher bis Sonntagabend in der Hansestadt zu bestaunen. Mittendrin feierte am Samstag die engagierte Dorfgemeinschaft aus Welleringhausen ihr Marktjubiläum. Mit Butterstampfen, Schlachtehaus, frischem Käse und Getränken bereichern die Upländer bereits seit 25 Jahren das mittelalterliche Spektakel in Korbach.

Ob Straßentheater, Marktschreier, Ritterspiele, Reiten oder historische Karussells – der Markt bietet Abwechslung und Vergnügen für Klein und Groß. Wer für einen guten Zweck am Wochenende spenden möchte, der ist am Stand des Rotary-Clubs Korbach-Bad Arglosen in der Tiefebene an der richtigen Stelle. "Impfserum", süße Taler und historische Landkarten von Waldeck und Hessen können Besucher erwerben, um ein soziales Projekt gegen Kinderlähmung weltweit zu unterstützen. (Jörg Kleine)

Mehr in unserer Zeitungsausgabe am Montag.

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