Korbach

„Ich gehe malen – das trifft die Sache“

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- Korbach (md). Das gesamte Osterwochenende verbrachte er am Rande des Fußballfelds – nicht, um anderen beim Spielen zuzusehen, sondern um zu malen: Philipp Hiller macht Kunst auf weißen Wänden.

Die Stadt Korbach hat ihn eingeladen, die schlichte Wand eines Häuschens am Rande des neu gestalteten Fußballfeldes auf der Hauer „schön“ zu machen – und das möglichst so, dass es gut zur Umgebung passt. Das Motiv, dass er sich in Absprache mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung ausgesucht hat, kann treffender nicht sein: Ein Torwart springt im Tor in die Höhe, um den Fußball zu fangen.

Feine Linien malt er mit Airbrush – einer Maltechnik, zu der er eine Spritzpistole einsetzt, die nur etwas größer als ein Kugelschreiber ist. Die Farbe kann er mit Hilfe von Druckluft in feinsten Farbverläufen auf das Objekt aufsprühen. „Wenn es nicht fein sein muss, male ich mit Sprühdosen – je nach gewollter Strichstärke dann mit unterschiedlichen Aufsätzen“, erklärt er.

Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich der Korbacher inzwischen mit dieser Form der Kunst – entdeckte im Jugendhaus seine kreative Ader und den Geschmack an Farbe, die aus Sprühdosen und Spritzpistolen kommt. „Zwei Jahre lang habe ich auch die Graffiti-AG dort geleitet“, erklärt Philipp Hiller.

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