Thorsten Schäfer-Gümbel sammelt Eindrücke beim Praxistag in Eimelrod

Interessanter Einblick und leichte Blessur

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Gruppenbild mit dem prominenten Praktikanten: Das große Foto zeigt (v.l.n.r.)Jürgen Marquardt, Heinz-Jürgen Bischoff, Zimmermeister Marc Becker, Siegfried Leng, Jan-Hendrik Becker, Zimmermeister Rolf Becker, Thorsten Schäfer-Gümbel, Harald Wege, Ralf Lindemann, Josef Bobrzik, Hendrik Brüne, SPD-Unterbezirksvorsitzenden Dr. Christoph Weltecke und Ortsverbandsvorsitzenden Detlef Ückert. Auf dem rechten Foto Marc Becker mit dem Gast an einer Säge. Fotos: Ulrike Schiefner

Willingen-Eimelrod - Die leichte Blessur am linken Unterarm ist in ein paar Tagen sicher wieder vergessen. Die Eindrücke und Einblicke, die Thorsten Schäfer-Gümbel beim Praxistag in Eimelrod gewonnen hat, werden jedoch bleiben.

Pünktlich um 6.30 Uhr meldete sich der Landes- und Fraktionsvorsitzende des hessischen SPD gestern Morgen zur Stelle. „Es ist der Anspruch der Sozialdemokraten, Partei der Arbeit zu sein“, und dazu gehört es seiner Ansicht nach auch, direkt vor Ort die Herausforderungen und Alltagsthemen kennenzulernen, die Betriebsinhaber und Mitarbeiter beschäftigen. „Wirtschaftlicher Erfolg und soziale Gerechtigkeit gehören zusammen.“

Die hessischen SPD-Landtagsabgeordneten absolvierten im Juli einen Praxistag in der chemischen Industrie. Schäfer-Gümbel informierte sich zwischenzeitlich auch noch gründlich über den Polizeidienst und gestern arbeitete er bei der Firma Becker mit, einem Handwerksbetrieb, der sich seit über 125 Jahren als Partner rund ums Holz versteht (Zimmerei, Sägewerk und Restaurator im Zimmerhandwerk).

Der Politiker packte auf zwei Baustellen in Willingen und Lengefeld kräftig mit an, kletterte aufs Gerüst und machte beim Balken schleppen die schmerzhafte Erfahrung, dass ein falscher Handgriff nicht ohne Folgen bleibt. Er schaute sich gründlich im Betrieb um, sprach mit Inhabern und Mitarbeitern und erfuhr viel von den Herausforderungen, der Bürokratie und dem Papierkram, der kleinere Unternehmen noch stärker belastet als manche große Firmen.

Von Ulrike Schiefner

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