Naturpark Diemelsee: Pläne für Naturschutzgroßprojekt und Zeltplatz-Sanierung

Investitionen in Natur noch ungewiss

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Diemelsee - Um den Naturpark Diemelsee (touristisch) voranzubringen, wollen die Mitgliedskommunen in verschiedene Projekte investieren. Ohne die Akquise von Fördermitteln und die Beteiligung der Kommunen ist dies aber nicht möglich.

„Eine strikte Haushaltsdisziplin ist aufgrund der angespannten Finanzsituation zwingend erforderlich“, fasst Verbandsvorsteher Thomas Trachte mit Blick auf den Haushaltsplan des Zweckverbandes Naturpark Diemelsee zusammen. Bei der Sitzung der Verbandsversammlung am Montagnachmittag im Willinger Besucherzentrum präsentiert er die Eckdaten für 2012 gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Verbandsversammlung, Gebhard Leifels.

„Das für den Naturpark geplante Leistungsvolumen orientiert sich an der finanziellen Leistungsfähigkeit“, betont Trachte. Im Ergebnishaushalt verbucht der Naturpark einen geringen Überschuss von 225 Euro. Den Erträgen von 157 665 Euro stehen Aufwendungen von 157 440 Euro gegenüber.

Zu verdanken ist der Überschuss nach Angaben Trachtes vor allem der Tatsache, dass die Gemeinden Diemelsee und Willingen auf die Erstattung der Sachkosten teilweise verzichten. Ein Beispiel: Die Willinger zeichnen für die Naturpark-Geschäftsführung verantwortlich, ohne diese in Rechnung zu stellen.

Aufgewendet wird das Geld 2012 beispielsweise für neues Werbematerial. Der Naturpark erhält dafür allerdings auch Mittel aus dem europäischen Lea­derprogramm. Imagefilm, Naturpark-Broschüre und Faltblätter zu verschiedenen Themen sollen laut Geschäftsführer Dieter Pollack spätestens im September vorliegen. Wenn die Helminghäuser am 8. September den Start des Sperrmauerbaus vor 100 Jahren feiern, will sich der Naturpark Diemelsee im Rahmen des Fests vorstellen. (nv)

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Mittwoch, 29. Februar.

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