Jahrestagung des Waldeckischen Geschichtsvereins beschäftigt sich mit Auswanderung nach Amerika

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Exkursionen standen bei der Jahrestagung des Waldeckischen Geschichtsvereins wieder am Anfang des umfangreichen Programms. Dr. Peter Witzel stellte seiner Gruppe Besonderheiten der Korbacher Nikolaikirche vor, darunter das Epitaph für Fürst Georg Friedrich

Korbach. Die Auswanderung Deutscher nach Texas war am Sonntag ein Thema bei der Jahrestagung des Waldeckischen Geschichtsvereins. Es stand am Mittag im Mittelpunkt einer Lesung von Barbara Ortwein im Bürgerhaus.

 Die Musik- und Deutschlehrerin am Winterberger Gymnasium hat den historischen Roman „Zwischen den Welten und niemals zurück“ geschrieben, aus dem sie Passagen vortrug. Zwischendurch sang sie mit Gitarrenbegleitung passende Lieder wie Hoffmann von Fallerslebens schwärmerisches „Gehe mit nach Texas“.

Begonnen hatte die Jahrestagung traditionell mit einem Gottesdienst, Pfarrer Günther Engemann ging in der Nikolaikirche auf das ewig währende Wort Gottes und die Bedeutung von Kirchengebäuden ein.

Bei drei Exkursionen erfuhren die Geschichtsfreunde einiges über die Vergangenheit der Kreisstadt. Dr. Peter Witzel stellte die Baugeschichte und die Besonderheiten der Nikolaikirche vor, er ging näher auf das Altarbild und das große Epitaph für den ersten Fürsten Georg Friedrich ein. Wolfgang Kluß führte durch das Korbacher Stadtarchiv, dessen stattlichen Bestände allen Interessenten offenstehen. Und Dr. Wilhelm Völcker-Janssen und die Bezirksvorsitzende Britta Hein „entführten“ ihre Gruppe in die Erdgeschichte: Mit dem Bus ging es zur bedeutenden Korbacher Spalte und zum „Geofoyer“ im Kalkturm.

Die Jahreshauptversammlung mit Berichten des Vorstandes und Ehrungen folgte. Die Korbacher Bezirksgruppe hat das Programm des Treffens zusammengestellt.

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