Meineringhäuser schließen ihre Jubiläumsfeierlichkeiten mit Grenzbegang ab

Jahr klingt im Grünen aus

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Bis in den Harz haben Kinder beim Jubiläum Luftballons fliegen lassen – Friedhelm Schmidt (l.) ehrt die Sieger.

Korbach-Meineringhausen. Mit Feiern vom Sektempfang bis zum Dorffest mit tausenden Besuchern haben die Meineringhäuser das 775-jährige Bestehen ihres Dorfes zelebriert – zum Abschluss sind sie mit einem Grenzbegang in die Gemarkung gezogen.

Vom Melm aus wanderten 174 Menschen in Richtung Obernburg und empfingen Delegationen aus dem Vöhler Ortsteil sowie Korbach – inklusive Böller-Salut der „Sankt Barbara“. Friedhelm Schmidt, Vorsitzender des Dorfvereins, erläuterte den Grenzgängern die geschichtsträchtige Landschaft: die Grenze zu Hessen-Darmstadt, den Eisensteinweg vom Adorfer Martenberg zur Bericher Hütte und den historischen Wachturm „Dalwigker Warte“. Dazu kamen hessische Rekordhalter, erklärte Schmidt: Hof Lauterbach sei mit über 250 Jahren älteste Schnapsbrennerei; das Niedermoor im Hagenfeld mit seinen 40 Arten Pfeifengras mit 74 Jahren ältestes Naturschutzgebiet.

Eine noch wesentlich weitere Strecke als die Grenzgänger legten Luftballons zurück, welche Kinder bei der großen Jubiläumsfeier Ende August losgelassen hatten: Bis aus dem 155 Kilometern entfernten Orten im Harz kamen die an ihnen befestigten Karten zurück. 16 Kinder freuten sich bei der Jahresabschlussfeier in der Walmehalle über Preise, erster Sieger ist Anton Lessing aus Meineringhausen.

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