300 Gäste feiern an Meineringhäuser Gemarkungsgrenze

Jubiläumsfest an der Klippmühle

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Der Festausschuss um den Vorsitzenden Friedhelm Schmidt (l.) enthüllte den Stein im Beisein von Bürgermeister Klaus Friedrich sowie den beiden Besitzern der Mühle Monika Knipschild und Reinhold Seeler (4. und 5. v.r.).

Korbach-Meineringhausen - Im Rahmen der Feierlichkeiten „775 Jahre Meineringhausen“ wurde am Sonntag noch ein weiteres Jubiläum ausgiebig gefeiert. Denn die Klippmühle, deren Grundstück die Gemarkungsgrenze zwischen Meineringhausen und Alraft darstellt, wird in diesem Jahr 275 Jahre alt.

Schon zur Andacht, die Pfarrer im Ruhestand Günter Maier hielt, pilgerten 300 Gäste auf das wunderschön angelegte Gelände der historischen Mühle, die seit 1988 in Besitz von Reinhold Seeler und Monika Knipschild ist. An die musikalische Begleitung des Evangelischen Posaunenchores schloss sich nach der Andacht nahtlos ein buntes musikalisches Programm an, das die Jagdhornbläser aus Herzhausen eröffneten.

Bürgermeister gestutzt

Der Jubiläumschor aus Meineringhausen gab ebenso eine Kostprobe seines Könnens wie die Diemelhörner, der Männergesangverein aus Strothe und die Chorgemeinschaft Werbetal, bevor die Stimmungskapelle „Die lustigen Dorfmusikanten“ aus Thüringen von Tisch zu Tisch ging und den Gästen ordentlich einheizte, was angesichts der Temperaturen gar nicht mehr nötig war.

Doch das herrliche Wetter nutzten zahlreiche Sonntagsausflügler, um mit dem Fahrrad aus den umliegenden Ortschaften bis zur Klippmühle zu kommen, die direkt am Bahnradweg zwischen Korbach und dem Edersee liegt.

Und damit künftige Wanderer und Radfahrer auch genau wissen, in welchem Jahr die Klippmühle am Wegesrand gebaut wurde, enthüllte der Vorsitzende des Festausschusses, Friedhelm Schmidt, einen vom Bauhof gefertigten Stein, in dem ein Goldtaler über das Alter der Mühle Auskunft gibt. Kaum enthüllt, wurde Bürgermeister Klaus Friedrich auch gleich über dem Stein gestutzt.

Von Heike Saure

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