Sand, Meer und Weltenbummler bei der Freizeit der katholischen Kirchengemeinde auf Ameland

Kinder reisen auf der Insel um die Welt

+

Korbach - „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben eine Reise 
gewonnen“, hieß es jeden Tag im „Global Office“ der Kinderfreizeit der 
katholischen Kirchengemeinde St. Marien 
auf Ameland.

<!-- span.deletedtext { background-color: red; background-attachment: scroll; background-repeat: repeat } span.embeddedtag { background-color: yellow; background-attachment: scroll; background-repeat: repeat } span.note { background-color: lime; background-attachment: scroll; background-repeat: repeat } -->28 Jungen und Mädchen machten sich mit sieben Teamern und einem Küchenduo bei der Freizeit auf „große Weltreise“ – und entdeckten 
dabei den ein oder anderen magischen und besonderen Ort. Jeden Tag reisten die Kinder in ein anderes Land – nach Schweden zum großen Wikinger-Schachturnier, nach Brasilien zu den Fußballern und Tänzern oder nach London, wo sie den perfekten Babysitter für das royale Baby suchten und halfen, einen Kriminalfall um das verschwundene Taufkleid aufzulösen, das natürlich nur im 
Ameländer Königreich abhanden gekommen war. Down under ging es dann nach dem royalen Tag in London. In Australien lösten die Kinder zwischen neun und 14 Jahren in verschiedenen Spielen einen Code der Aborigines und sicherten 
sich so das nächste Reiseziel. Angelehnt an das Spiel „Die Werwölfe von Düsterwald“ ging es an diesen doch nicht ganz 
so dunklen Ort, wo Blinden-spiele und eine Dinnertafel mit Werwölfen, Vampiren, Amor, Bella und Edward aus der berühmten Twilight-Reihe und normalen Bürgern die Gruppe erwarteten. Der folgende Tag versprach, der wohl außergewöhnlichste 
zu werden. Die „Reise durch die Zeit“ begann und endete gleichermaßen mit dem Ausruf „Frohes Neues“. Zwischendurch wurden Karneval, Ostern und Weihnach-ten gefeiert, 10-minütige Sommerferien und der erste Schultag erlebt, Plätzchen gebacken und alles, was ein Jahr ausmacht, unternommen. Das folgende Reiseziel löste schiere Begeisterung aus: Hollywood. Doch erst einmal mussten sieben entlaufene Film- und Serienstars von den Kindern im Ort wieder eingefangen werden, bis sie dann ihre Oskars entgegennehmen konnten. Eine Fotostory in Tokyo und das große Spektakel „Schlag den 
Raphael“, das die „weltbeste Kinderfreizeit“ knapp für sich entscheiden konnte, bildeten die abschließenden Tage einer wohl unvergesslichen Reise, die der finale Casino-Abend krönte. Sandburgen, Beach-Volleyball, Krebssuche und die unschlagbaren Wellen der Nordsee, kurz der Ameländer Strand, erfreuten sich großer Beliebtheit.Insgesamt schienen die elf Tage Ferienfreizeit wie im Flug zu vergehen, und auf der Heimfahrt forderten 28 Kinderstimmen lautstark den Busfahrer auf, zurück zur Insel zu fahren. 
 Von Erfolg gekrönt war dieser Versuch zwar nicht, aber das Team ist sich jetzt schon einig, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine Kinderfreizeit geben soll.(nsch)

Kommentare