Mit Beginn der Kanalarbeiten in der Briloner Landstraße gibt es in der Stadtmitte zwei Großbaustellen

Korbach, Stadt der Umleitungen

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Baustelle und Einbahnstraße: In der Briloner Straße wird der Kanal saniert. Mit der Baustelle an der Flechtdorfer Straße müssen sich Autofahrer an mehrere Umleitungen gewöhnen.

Korbach - Wer derzeit mal eben durch Korbach fahren will, sollte ein bisschen Zeit einplanen. Neben der Großbaustelle in der Flechtdorfer Straße wird seit gestern auch in der Briloner Landstraße gebaut.

Wer aus der Stadtmitte kommt und ein Geschäft in der Briloner Landstraße aufsuchen will, der muss derzeit einen Umweg fahren. Denn zwischen den Kreiseln Westring/Nordring und Louis-Peter-Straße/Skagerrakstraße ist die Briloner Landstraße nur stadteinwärts befahrbar. Der Verkehr aus der Stadt hinaus wird über die Skagerrakstraße und die Flechtdorfer Straße umgeleitet.

Grund dafür sind Kanalarbeiten in der Briloner Landstraße, die ungefähr sechs Wochen andauern werden. Nach der Sperrung des Teilstückes Flechtdorfer Straße/Ermighäuser Weg/Am Hauptbahnhof müssen sich Autofahrer in Korbach nun also auf weitere Umwege einstellen - und vor allem kann in den Hauptverkehrszeiten ein wenig Geduld nicht schaden.

Beschwerden seien wegen der neuen Verkehrssituation bei Ordnungsamtsleiter Carsten Vahland bislang noch nicht eingegangen: „Durch die Einbahnstraße in der Briloner Landstraße kann der Verkehr auch einigermaßen entlastet werden.“ Zumindest würden die Baustellen nicht zu dramatischen Problemen führen.

Keine andere Möglichkeit

Dass nun auf zwei großen Baustellen in Korbach gearbeitet wird, ist laut Bauamtsleiter Burkhard Fincke nicht anders möglich. Zum einen konnte mit den Arbeiten wegen des langen Winters erst spät begonnen werden, zum anderen werde der Bau des Kreisels in der Flechtdorfer Straße bis August dauern. Eine Überschneidung war also nicht zu umgehen.

Zudem seien die Kanalarbeiten wichtig. Das Teilstück in der Briloner Landstraße weist Schäden auf und wird nun ausgetauscht. „Wir liegen im Wasserschutzgebiet, deshalb müssen wir bei Schäden auch frühzeitig etwas tun“, erklärte Fincke.

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