Einblick in die Arbeit der Brandschützer am Stützpunkt - Tausende Besucher

Korbacher Feuerwehr öffnet Türen für Gäste

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Technisch gut gerüstet: Die Korbacher Feuerwehr stellt am Stützpunkt ihre Fahrzeuge aus. Mehrere Tausend Besucher informieren sich beim Tag der offenen Tür über die Arbeit der Brandschützer.

Korbach. Offene Türen und Tore am Feuerwehr-Stützpunkt in Korbach: Mehrere Tausend Besucher haben sich am Samstag und Sonntag trotz hochsommerlicher Temperaturen von mehr als 30 Grad über die Arbeit der Brandschützer informiert.

Parkplätze waren knappes Gut am Südring: In langen Reihen hielten an beiden Tagen die Autos auf der zum Parkplatz umfunktionierten Wiese und am Straßenrand. Insbesondere Familien nutzten den verlängerten „Tag der offenen Tür“ für einen Ausflug zum Stützpunkt. Mit der Veranstaltung feierte die Korbacher Wehr ihren 150. Geburtstag und das 50-jährige Bestehen ihrer Jugendfeuerwehr. 

Flammendes Inferno

Mit Übungen und Vorführungen gaben die Feuerwehrleute einen Einblick in ihre Arbeit. In der Küche ein Drama, bei der Feuerwehr ein lehrreiches Spektakel: Nur eine Tasse Wasser reichte aus, damit Walter Casper aus einem Behälter mit brennendem Fett, das leicht mit einem Deckel hätte gelöscht werden können, ein flammendes Inferno machte. Die Zuschauer in sicherer Entfernung waren sichtlich von der Stichflamme beeindruckt, die Hitze war noch Meter entfernt zu spüren. 

Tag der offenen Tür bei der Korbacher Feuerwehr

Der Atem stockte den Gästen auch bei einer gemeinsamen Übung der Wehr mit dem Rettungsdienst: Mit der Drehleiter holten die Einsatzkräfte eine „verletzte Person“ – tatsächlich nur eine Puppe – aus rund 20 Meter Höhe vom Schlauchturm. 

Auf dem Vorplatz des Stützpunktes hatten die Feuerwehrleute historische Fahrzeuge ausgestellt. Auf dem Gelände selbst waren der aktuelle Fuhrpark und die Ausrüstung der Korbacher zu sehen. Die Freiwillige Feuerwehr der Kreisstadt ist mit ihren rund 20 Einsatzfahrzeugen eine der größten im Regierungsbezirk Kassel. 

Mitglieder erklären Technik 

Ein großer Teil der derzeit rund 100 aktiven Mitglieder der Einsatzabteilung stand bereit und erklärte den Besuchern die Technik oder führte sie durch den Stützpunkt. Auch die Atemschutzübungsstrecke des Landkreises hatte ihre Türen geöffnet. Die Gäste genossen die Aussicht von der Drehleiter oder dem Schlauchturm. 

Geboten wurde den Besuchern aus Korbach und Umgebung und aus den Partnerstädten Avranches und Waltershausen auch ein Platzkonzert des Spielmannszuges der Feuerwehr und den „First Guards of St. Kilian Pipes and Drums“. Auch am Grill sorgten die Feuerwehrleute dafür, dass nichts anbrannte.

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