"60 Jahre Kolping Helau": Großer Karnevalsabend in St. Marien

Korbacher kompostieren die Grünen

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Korbach - „Heut ist Karneval in Korbach St. Marien. Was die anderen können, können wir schon lang“: Recht haben sie, die Kolpingclowns, denn die Mitglieder der heimischen Kolpingsfamilie beweisen seit 60 Jahren, dass sie nicht nur helfen, sondern auch kräftig feiern können.

Unterm Sternenzelt, das den kunterbunt geschmückten Saal im Gemeindehaus der katholischen Kirchengemeinde St. Marien überspannt, ist jeder Platz besetzt. Clowns, Cowboys, Hexen und andere Fabelwesen warten voller Vorfreude auf das erste donnernde „Korbach Helau“, mit dem Moderator Josef Korbl den großen Karnevalsabend am Samstag einläutet.

Unter dem Motto „60 Jahre – ganz egal, wir feiern wieder Karneval“ versprechen er und sein Kollege Karl-Franz Niemann ein närrisches Programm. Ihr Dank gilt allen Akteuren. Korbl: „Lassen Sie sich anstecken von der Fröhlichkeit“. Gesagt, getan: Schon als die Kolpingclowns einmarschieren, stimmen alle in die Hymne des Kolpingkarnevals mit ein.

Außergewöhnlich ist an diesem Abend aber vor allem der Auftritt des „rheinischen Jong“: Mit seiner rheinischen Frohnatur zieht Manfred Rummel selbst Nicht-Karnevalisten umgehend in seinen Bann. Ob als Jeck, der selbst über Türken, Blondinen und Priester noch gute Witze machen kann, oder als Flippers-Sänger – Rummels halbstündige Büttenrede würde selbst in Köln für Kurzweil sorgen.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Zeitungsausgabe am 4. Februar 2013.

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