Korbach

An der Korbacher Spalte soll Naherholungszentrum entstehen

- Korbach (kri). Große Pläne werden rund um die Korbacher Spalte geschmiedet. Am Dienstag stellten die Stadt Korbach und Geopark „Grenzwelten“ das gemeinsame Projekt an der Frankenberger Landstraße vor.

Bildung, Kultur, Bewegung und Erholung – das sind die Begriffe, die im Zusammenhang mit dem geplanten Informationszentrum fallen. Entstehen soll dies- und jenseits der Frankenberger Landstraße eine Anlage sowohl zur Freizeitgestaltung als auch zur Weiterbildung. Zur Verfügung stehen dafür die Flächen der ehemaligen Kläranlage sowie das Gebiet rund um die Korbacher Spalte und der alte Kalkturm an der Kreisstraße. Dieser soll auch eine zentrale Rolle in der Anlage einnehmen. Geplant ist in dem Industrie-Relikt ein Info-Zentrum und eine Aussichtsplattform. „Wir waren begeistert von der Statik und der Beschaffenheit des Turms“, erklärt Architekt Christoph Hesse. So werde an dem Turm selbst recht wenig verändert – nicht zu unterschätzen sei auch die Signalwirkung des Turms. So soll er als Zentrum der Anlage zu sehen sein und diese von ihm aus auch komplett zu überblicken sein. Das Gelände an der Spalte selbst soll ebenfalls aufgewertet werden. Wo jetzt nur eine Infotafel steht, soll ein Ort entstehen, an dem man gerne verweilt. So könnten sich die Planer eine kleine Open-Air-Arena dort vorstellen, ebenso wie eine Feuerstelle. Auch der angrenzende Wald soll nicht ungenutzt bleiben und die Kalköfen in die Anlage eingebunden werden. Auf der anderen Seite der Straße, dem Gelände der ehemaligen Kläranlage, wird dann eine Naherholungsanlage entstehen. 2,5 Millionen Euro fließen hier an Ausgleichssummen für andere Gebiete ein. Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Mittwoch, 1. Juli 2009.

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