Geld für städtisches Altenpflegeheim

Korbach will ins „Haus am Nordwall“ weiter investieren

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Bagger stehen vorm Altenpflegeheim am Nordwall. Der weitere Umbau hat aber noch nicht begonnen: Derzeit werden neue Haltebuchten für Autos angelegt. Die Stadt will auch die Verkehrslage beruhigen.

KORBACH. Die Hansestadt plant im Altenpflegeheim am Nordwall kräftige Investitionen.

Hintergrund sind gesetzliche Vorgaben. Demnach soll künftig die ambulante und private Betreuung stärker unterstützt werden. In den Altenpflegeheimen sind derweil neue Wohnformen, steigende Qualität in der Unterbringung und mehr Zuwendung für die Senioren gefordert. Rund 1,8 Millionen Euro will die Stadt Korbach investieren, um Zimmer zu modernisieren, weitere Aufenthaltsräume zu schaffen und das Haus für neue Pflegestrukturen umzubauen. Die rechtliche Basis in Deutschland gibt das neue „Pflegestärkungsgesetz II“, das 2016 in Kraft getreten ist – und deutliche Änderungen zum 1. Januar 2017 bringt. Tenor: Menschen sollen individueller betreut werden. Zudem sollen alle Pflegebedürftigen gleichberechtigt Leistungen der Pflegeversicherung erhalten, unabhängig davon, ob sie körperliche, psychische oder geistige (etwa Demenz) Einschränkungen haben. (Jörg Kleine)

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