Willingen

Auf Korsika und an der Weser

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- Willingen (bk). Jugend-Reise nach Korsika, zwei Zeltlager für Kinder in Bad Karlshafen: Die evangelische Jugend des Uplands lud in den Sommerferien zum Gemeinschaftserlebnis ein.

Jugendarbeiter Ulrich Faß-Gerold, Jeannine Bartmann (Stormbruch) und Christoph Köchling (Flechtdorf) leiteten die zweiwöchige Tour zur Mittelmeerinsel. 14 Jugendliche fuhren mit, um die besondere Mischung aus Aktiv- und Badeurlaub zu genießen. Etwas enttäuschend für den Jugendarbeiter: Nur acht von ihnen kamen aus dem Upland. Uli Faß-Gerold hofft, dass im kommenden Jahr wieder mehr Teilnehmer aus dem Upländer Bereich mit von der Partie sind.

Die jungen Leute schlugen auf der zu Frankreich gehörenden Insel an vier verschiedenen Stellen ihre Zelte auf. So lernten sie das Gebirge ebenso kennen wie reizvolle Teile der Küste. Sie wanderten, schwammen in Flüssen, badeten im Meer und sammelten Erfahrungen mit der südländischen Kultur. In der kleinen Gruppe waren intensive Gespräche möglich, die insbesondere auch den Jugendlichen, die anfangs Probleme hatten, halfen, sich in die Gruppe hineinzufinden. Sie erlebten Neues mit sich und anderen, tauschten Dinge aus, die sie umtrieben, und lernten, selbst Konflikte zu regeln.

Für Kinder wurden die beiden Zeltlager an der Weser angeboten, die jeweils zehn Tage dauerten. Am ersten, das von Anna-Lena Oldemeier und Peter Fröhlich geleitet wurde, nahmen 19 Jungen und Mädchen im Alter von elf bis 13 Jahren und acht Betreuer teil. Beim zweiten Zeltlager waren 17 Kinder zwischen acht und elf Jahren und sieben Betreuer dabei; Jugendarbeiterin Jennifer Höblich zeichnete für die Leitung verantwortlich. Auf dem Programm standen Wanderungen (unter anderem zur Krukenburg), Kanufahrten, Spiele, Quiz-Abende und jeweils ein Thementag. Als religionspädagogisches Thema wurden Gleichnisse behandelt; die biblischen Geschichten wurden dabei auf die Zeltlagersituation übertragen.

Es ist angedacht, im nächsten Jahr wieder ein Zeltlager anzubieten. „Angesichts der geringen Teilnehmerzahl werden wir uns aber Gedanken machen, wie es laufen kann und was geändert werden sollte“, sind sich die Jugendarbeiter einig.

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