Adorf

Kraft der Adorfer Sonne nutzen

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- Diemelsee-Adorf (nv). Wasserkraftwerk, Windräder, Bioenergieanlagen und mit Photovoltaik-Modulen ausgestattete Dächer gehören in Diemelsee zum Landschaftsbild. Um die Erzeugung regenerativer Energien weiter zu fördern, entsteht in Adorf ein Solarpark.

Umweltverträglich und wirtschaftlich – mit diesen beiden Schlagworten warb Diplom-Ingenieur Christoph Lübcke bereits im März 2010 im Adorfer Dorfgemeinschaftshaus für den „Solarpark Diemelsee“. Warum die ersten Stahlstützen erst kürzlich in den Boden des Gewerbegebiets Richtung Rhenegge gerammt wurden, erklärt der Fachmann der BLG Project GmbH mit Sitz in Istha mit der Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

Die Photovoltaik-Experten, die bereits zahlreiche Solar-Projekte in der Region umgesetzt haben, wollten die Entwicklung zunächst abwarten. „Die Einspeisevergütung ist um rund 25 Prozent gefallen“, berichtet Lübcke. Die Stromerzeugung aus Sonnenenergie ist aus seiner Sicht dennoch „definitiv rentabel“, wirbt er für die Beteiligung am neuen Solarpark. 257 Anteile stehen zum Verkauf. Die Kosten je Anteil betragen rund 2000 Euro. „Mit der Vermarktung haben wir allerdings noch nicht begonnen“, erläutert Lübcke.

Als Beispiel für die Wirtschaftlichkeit von Solarparks nennt er die Anlage in Volkmarsen, die am 30. Juni 2010 ans Netz ging. Im ersten Jahr sind laut Lübcke 20 Prozent mehr Energie erzeugt worden, als von BLG Project prognostiziert – eine gute Rendite für die Anteilseigner. Weitere Informationen zum Solarpark gibt es im Internet unter www.blg-project.de.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Donnerstag, 4. August.

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