„Circus Probst“ vom 30. April bis 4. Mai in Korbach · Abwechslung in Manege bei Programm „Leidenschaft“

Künstler und Tiere aus aller Welt – Kartenverlosung

+

Korbach - Mit dem „Circus Probst“ kommt nächste Woche ein großer, klassischer Zirkus nach Korbach. WLZ-FZ verlosen Karten für die Eröffnungsvorstellung.

Der „Circus Probst“ errichtet nächste Woche auf der Hauer eine „kleine Stadt auf Rädern“: Fast 100 Tiere und mehr als 80 Mitarbeiter finden Platz in Stallzelten und Wagenpark. Im Mittelpunkt steht das 1200 Zuschauer fassende Zelt, in das vom 30. April bis 4. Mai geladen wird.

„Ohne Tiere kein Zirkus“

Zu sehen ist das neue Programm „Leidenschaft“. Als klassischer Zirkus stellen die Probsts dabei besonders die Tiere ins Rampenlicht: Von Zebra bis Kamel und von Yak bis Emu zeigt Direktor Reinhard Probst „Tiere aus fünf Kontinenten“. Ein Glanzlicht ist Ludvik Berouseks Raubtierdarbietung: Sein Bestand an weißen Löwen ist der größte Europas.

Ein weiterer Höhepunkt ist die „Ungarische Post“, die Stephanie Probst zeigt: Während sie stehend auf zwei Pferden reitet, dirigiert sie sechs weitere. Auch bei Gerd Koch stehen Vierbeiner im Mittelpunkt, Hengste und Dromedare bewegen sich zu einem Michael-Jackson-Medley des Zirkusorchesters aus Kiew.

„Ohne Tiere gibt es keinen Zirkus“, sagt Reinhard Probst, betont aber die Bedeutung artgerechter Haltung. Tatsächlich finden sich in den veterinärbehördlichen Beurteilungen der Tierhaltung des Zirkus keine Beanstandungen; Haltungseinrichtungen, Zustand der Tiere und Futtervorräte werden vielmehr als „hervorragend“ oder gar „vorbildlich“ bezeichnet.

Salti, Stunts und Stolperei

Neben den Vierbeinern beweisen auch zahlreiche Artisten Geschick und Waghalsigkeit. Tamara Khourchoudova, die „Lady der Lüfte“ dreht am Trapez Pirouetten oder jongliert mit den Füßen. Akrobatik am Mast zeigt Tony Erblay, an Schlaufen hängend präsentiert Miss Adele rasantes „Luftballett“. Utnier erinnert am Schwungseil an bekannte Filmstunts, sein Bruder Daikel jongliert sogar im Dunkeln.

Zusammen bieten sie als Castillo Brothers sorgfältig einstudiertes „Stolpern und sich über den Haufen laufen“ – und sind damit nur einer von mehreren komödiantischen Auftritten. In der Rolle eines „leicht beschwipsten Luftikus“ zeigt Jim Bim Comedy auf dem Trampolin. Auch klassische Clowns fehlen nicht, bei der Familie Stoliarov stehen drei Generationen zusammen in der Manege und tricksen sich gegenseitig aus. Am Finale der zweieinhalbstündigen Vorstellung wirken alle Künstler mit. Das internationale Team hat Mitglieder aus zehn Ländern: Der Zirkus sei ein europäisches Kulturgut, wie Reinhard Probst betont.

Große Freikartenverlosung

Das Gastspiel dauert von Mittwoch, 30. April, bis Sonntag, 4. Mai. Bis Samstag finden die Vorstellungen täglich um 16 und 19.30 Uhr statt, am Sonntag um 11 und 16 Uhr. Die Tierschau in „einem der größten rollenden Zoos“ hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Im Vorverkauf gibt es Karten bei der Buchhandlung Schreiber, Telefonnummer 05631/2061, ab Mittwoch auch von 10 bis 13 Uhr an den Zirkuskassen. Je nach Platz kostet der Eintritt 16 bis 30 Euro, für Kinder 14 bis 28 Euro, mit Ermäßigung 12 bis 25 Euro.

Für die Eröffnungsvorstellung am Mittwoch um 16 Uhr verlosen WLZ-FZ zudem zehn mal zwei Eintrittskarten: Die Gewinner werden aus E-Mails gelost, die bis Sonntagabend an gewinnspiel@wlz-fz.de gesendet werden. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. (wf)

Kommentare