Helmut Mander präsentiert ab Samstag seine Werke in Korbach

„Kunst hat kein Ende“

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Korbach - Immer was los ist im Kümmell-Kunstladen der Gruppe „artur“ in Korbach. Ab Samstag stellt dort Helmut Mander seine Skulpturen und Bilder aus.

Fast jeden Monat aufs Neue verändert sich die Innenausstattung des Kümmell-Kunstladens der Gruppe „artur“. Waren es bis vor einer Woche vor allem Aquarelle und Werke aus Schrott, die die Wände zierten, so sind in dem kleinen Raum nun Skulpturen und Plastiken zu finden. Der Künstler Helmut Mander gibt der Öffentlichkeit einen Einblick in sein Schaffen. Die Vernissage findet am Samstag, 19. Oktober, ab 10 Uhr mit einem Sektempfang statt. Von da an sind die Werke bis zum 23. November jeden Samstag in der Zeit von 10 bis 13 Uhr zu sehen.

Holzbalken mit Charakter

„Skulpturen sind meine Leidenschaft“, sagt Mander, der in Zierenberg lebt und vor etwa einem Jahr zur Künstlergruppe „artur“ dazugestoßen ist. Aufmerksam geworden sind die anderen Mitglieder auf den 57-Jährigen durch seine Ausstellung in der Waldecker Bank.

Auf der Suche nach Themen für seine Werke hält Mander immer die Augen offen. Er entdeckt sie auf Reisen oder in der Zeitung. Das Werk „Die Gierhälse“ entstand, nachdem er einen Leserbrief zur Arbeit an der Börse gelesen hatte. Viele seiner Ideen setzt er dann mit Ton in Skulpturen um.

Ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeiten sind aber auch alte Holzbalken. So sitzen zum Beispiel fünf Figuren auf einem Eichenbalken aus dem 14. Jahrhundert, eine Hommage an die berühmte Fotografie „Mittagspause auf einem Wolkenkratzer“. „Auf das Alter der Balken lege ich Wert, denn diese haben Charakter. Dann macht es besonders Spaß, sie zu bearbeiten“, sagt der 57-Jährige, der als Justizhauptwachtmeister beim Landgericht Kassel arbeitet.

Zur Kunst hat Mander 1998 gefunden. In der Ausstellung präsentiert er auch Aquarelle, wobei sein Hauptaugenmerk klar auf Skulpturen liegt. „Die Kunst bietet unendlich Raum und hat kein Ende“, macht Helmut Mander klar, was ihm sein Schaffen bedeutet.

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