Immighausen:

Kyrill sorgt nicht nur für kaputte Bäume

- Lichtenfels-Immighausen. An der Gemarkungsgrenze zwischen Lichtenfels und Vöhl verläuft eine alte Landesgrenze. Nachdem die Sturmschäden von Kyrill beseitigt wurden, liegen die Grenzsteine wild verteilt umher.

„Es war schon einzigartig, dass auf diesem kurzen Stück so viele historische Steine gestanden haben“, weiß Ernst Paul. Der Korbacher entdeckte die Zerstörung auf einer seiner vielen Pilzsammlungen. Fünf kleine Denkmäler sind umgefallen, weiß er. Die meisten liegen nun achtlos im Gestrüpp, ein anderes hängt schräg in die Luft. Vor vier Wochen war Paul die Veränderung an der historischen Grenze zwischen Hessen-Darmstadt und dem Fürstentum Waldeck aufgefallen. „Auf der einen Seite der Steine befindet sich ein großes ‚H‘, auf der anderen ein großes ‚W‘“, weiß Paul zu berichten und kratzt mit einem kleinen Taschenmesser die Buchstaben aus den alten Steinen frei.

Mehr in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 2. Oktober.

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