Neukirchener Gruppen beweisen viel Kreativität beim Festumzug

Letzte Besenkirmes vor Weltuntergang

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Die „Festferkel“ wirkten als Glückspilze im Festzug mit.

Lichtenfels - Neukirchen - Die Olympiade, der deutsche Fußballmeister und der drohende Weltuntergang: Die Gruppen der Besenkirmes in Neukirchen haben viele aktuelle Themen aufgegriffen und den Zuschauern einen bunten Festumzug geboten.

Zum bunten Festumzug der Besenkirmes in Neukirchen versammelten sich am Samstag verkleidete Fußgruppen mit geschmückten Wagen.

Mit dabei waren etwa der Sportverein, der Gesangverein, die freiwillige Feuerwehr und der Schützenverein. Für Rhythmus sorgte der Musikverein, der auf einem großen Wagen saß und mit einem Trecker vorneweg fuhr. Der Eisclub, eine örtliche Kindergruppe, hatte sich das Thema „Olympiade“ zum Motto gemacht. Die kleinen Sportler schmückten sich mit den Farben Schwarz, Rot und Gold.

„Wir Kirmesburschen organisieren die Kirmes jedes Jahr zusammen mit den Mädels vom Abschleppdienst. Sie sind sozusagen unser weiblicher Gegenpart“, erklärte der erste Vorsitzende der Neukirchener Kirmesburschen, Marc Oppermann.

Er war als weißer Hase verkleidet und fungierte in diesem Jahr gleichzeitig als Besenträger. Während des Umzugs lief er schreiend durch die Truppe und unterhielt das ganze Dorf.

Die Mädels vom Abschleppdienst griffen den drohenden Weltuntergang auf, der sich laut Maya-Kalender am 21. Dezember 2012 ereignen wird. Sie feierten eine „Weltuntergangsparty“ mit Sekt und Sonnenbrillen. Die Borussia-Dortmund-Fans im Dorf hatten sich auf einem großen BVB-Wagen zusammengefunden und ernteten für ihre klare Erkennung nicht nur Applaus. Eine Cheerleading-Gruppe sorgte mit peppiger Chart-Musik für eine zweite Musikrichtung im Festumzug und verteilte Süßigkeiten an die Zuschauer. Die „Festferkel“, eine Frauengruppe aus Neukirchen, die die jährlichen Feste mitorganisiert, zogen als Glückspilze durchs Waldecker Land.

Ziel des Festumzugs war die örtliche Schützenhalle, in der am Abend DJ Martin für gute Stimmung sorgte und die Mädels vom Abschleppdienst den Durst der Besucher an ihrer Sektbar löschten. (mz)

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