Korbach:

Loveparade: Korbacher ist Augenzeuge

- Korbach/Duisburg. „Das kann nicht gut gehen“: Ein mulmiges Gefühl prägt den Loveparade-Besuch des Korbachers Torben Jandik von Beginn an. Durch seinen frühzeitigen Rückzug hat der Augenzeuge der Massenpanik Glück im Unglück.

Samstag, 24. Juli, 11 Uhr, Korbach: Torben Jandik startet mit seinem Vater Richtung Ruhrgebiet. Da sich seine Freundin am Vorabend verletzt hat, ist der 23-Jährige allein und mit dem Pkw statt mit einem Partyzug unterwegs zur Loveparade. In Essen, wo sein Vater einen Termin hat, steigt der 23-Jährige in die Bahn nach Duisburg um. „Der Zug war so voll, dass ich kaum herausgekommen bin“, berichtet der WLZ-FZ-Mitarbeiter. Dichtes Gedränge und Geschrei bestimmen die Szenerie am Hauptbahnhof bereits zum Auftakt der Parade gegen 14 Uhr. „Um auf das nur wenige Hundert Meter entfernte Partygelände am alten Güterbahnhof zu kommen, habe ich rund eine halbe Stunde gebraucht.“ Jandiks Weg führt durch den Tunnel, der später zum tödlichen Nadelöhr wird.

Mehr in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 27. Juli.

Kommentare