Viele Zaungäste beim Kirmesumzug der Burschen und Mädels aus Meineringhausen

Meineringhäuser Kirmes mit buntem Festzug gekrönt

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Feststimmung in Meineringhausen: Auf Einladung der Kirmesburschen und -mädels (KiBuMä) reihten sich bei strahlendem Sonnenschein viele Gruppen und Vereine in den langen Festzug ein.

Meineringhausen. Es begann mit einem fröhlichen Johlen und ausgelassenem Hüpfen. Punkt halb zwei gaben die Kirmesburschen und -mädels am Sonntagnachmittag den Startschuss zum Festzug – als hätten sie es selbst nicht mehr erwarten können.

Während die Kirmesburschen und -mädels an der Spitze des Zuges johlend ihre Kreise zogen und fröhlich ausschenkten, reihten sich viele Vereine und Gruppen in den Festzug ein. Der Motorsportclub hatte kleine und große Gießkannen zugunsten ihrer Kostüme zweckentfremdet – während Friedhelm Schmidt fröhlich behauptete, auf dem Friedhof würden 19 Kannen fehlen. 

Der Bürgerverein aus Meineringhausen ließ seine Mitglieder für Olympia trainieren und schickte Skispringer und Bobfahrer an den Start. Die kleinen Leute aus dem Kindergarten in Meineringhausen übten als Herbstfrüchte verkleidet bereits das Hüpfen. Und die Meineringhäuser Damen schlenderten als Emoticons durch den Ort – ein Hingucker, auch dank der strahlenden Sonne. 

Kirmesfestzug in Meineringhausen

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr jagten Pokemons durch den Ort und auch quietschbunte Hühner waren in dem langen Festzug zu finden. Währenddessen brachten die Mädchen und Jungen der nächsten Kirmesgeneration Wiesn-Stimmung nach Meineringhausen. Und die ehemaligen Kirmesburschen nahmen gemütlich auf einem Anhänger Platz und titelten: „Die Hüpperei ist nun vorbei“. 

Und auch wenn die aktuellen Kirmesburschen nach der ersten Kurve eine Verschnaufpause brauchten, stimmten sie an der nächsten doch wieder in die Rufe ein. Schließlich säumten viele Zaungäste den Weg, die nur auf die fröhliche Scharr gewartet hatten. (resa)

Mehr dazu lesen Sie in der WLZ am 17. Oktober.

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