Korbach:

Den Menschen hinter der Straftat sehen

- Korbach (mba). Bewährung – für einen verurteilten Straftäter bedeutet das eine zweite Chance als rechtschaffener Bürger „auf Probe“. Bewährungshelfer unterstützen ihn dabei, diese Chance zu nutzen.

„Die Strafe wird zur Bewährung ausgesetzt“ – was für Nichtjuristen vielleicht wie ein Freispruch zweiter Klasse klingt, ist tatsächlich eine Verurteilung: Der Angeklagte wurde schuldig gesprochen und hat eine Gefängnisstrafe bekommen. Allerdings hat das Gericht die Erwartung, dass er künftig keine weiteren Straftaten begehen wird, und darum entlässt es ihn auf freien Fuß. Dieses Vertrauen, dass ihm gegeben wird, muss der Verurteilte bestätigen – er muss sich bewähren. Dabei kann ihn ein vom Gericht bestellter Bewährungshelfer unterstützen. Im Altkreis Waldeck, der zum Landgerichtsbezirk Kassel gehört, sind das Sigrid Engelhard, Yvonne Clement und Christoph Raue. Ihr Büro haben sie in Korbach hinter dem Amtsgericht.

Mehr in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 19. August.

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