Korbach

Der Metal-Funk-Reggae-Abend

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- Korbach (den). Eigentlich hatte die Veranstaltung ihren Namen nicht verdient. Denn den versprochenen „Rock“-tober erlebten die Jugendhausbesucher am Freitagabend nicht. Aber wer sagt denn, dass nur Rocker gute Musik machen?

Die Mischung machte den Konzertabend zu einem besonderen. Metalcore, Hiphop und Reggae betraten in Form von drei Bands innerhalb von vier Stunden die Bühne und boten so für jeden Fan den richtigen Sound. Abwechslung war garantiert. Den Anfang machten die Nachwuchsmusiker von „One Voice Left“, die mit ihrem intensiven Mix aus Metal- und Hardcore die Bühne stürmten und das bunt gemischte Publikum zum ersten Mal in Bewegung brachten. Während ihres etwa halbstündigen Auftritts wurden Meik, Phillip und die beiden Marcels immer sicherer und fanden den richtigen Performance-Weg vom Bühnenrand bis zum Mischpult. Ein wild gewordener Drummer mischte sich ebenso munter unters Partyvolk wie ein Freund der Band, der kurzerhand den Gesangspart übernahm. Eine gehörige Portion gute Laune, die sie dankenswerterweise mit durchdachten Texten kombinierten, hatten „JT & The Fonky Monkeys“ zu bieten. Grundstilrichtung war klar der Hiphop, der in seiner lockeren Art und Weise stark an Funkjoker Toni L. erinnerte. Statt dümmlich-platter Wortspielereien hatten „JMS“ und „Tobi Nice“ kleine Kunstwerke aus ihrer Lebenswelt zwischen Korbach und Paderborn mitgebracht. Für eine ordentliche Portion Funk, der locker-leicht daherkam, sorgten Julian Suck an der Gitarre, Johannes Trupp am Bass) und Drummer Igor Lier.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Montag, 18. Oktober 2010.

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