Info-Mobil zum Thema „Menschen auf der Flucht“

missio-Truck informiert über Flüchtlinge im Kongo

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Für die Unterstützung der Flüchtlinge aus dem Kongo wirbt der missio-Truck des katholischen Hilfswerks. Foto: pr

Korbach - Zwölf Tonnen schwer und 20 Meter lang ist das Bildungsmedium des katholischen Hilfswerks missio, das in Form eines Infomobils am 11. und 12. Juni nach Korbach auf den Unterstufenhof der Alten Landesschule kommen wird.

„Pack Dein Leben zusammen“, schwieriges Ankommen und Aufbau eines neuen Lebens als Binnenflüchtling in Afrika - so lauten wesentliche Stationen in dieser mobilen Ausstellung. Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ostkongo werden die Besucher für dieses Thema sensibilisiert. Die Inhalte werden durch multimediale Elemente vermittelt.

Im Mittelpunkt steht das mit dem deutschen Computerspielpreis 2012 ausgezeichnete Spiel „Menschen auf der Flucht“. Hiermit will missio Jugendliche und junge Erwachsene auf die brutale Situation im Kongo und die Unterstützung für die Flüchtlinge aufmerksam machen. In dem mit interaktiven Elementen ausgestatteten missio-Truck begibt sich der Besucher auf eine multimediale Reise. Mit einem selbst ausgewählten Avatar erlebt der Spieler Stationen einer Flucht aus einem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land. Der Rundgang durch den Truck, der mit dem Computerspiel verbunden ist, wird ergänzt von einem pädagogischen Begleitprogramm, das sich in den Schulunterricht integrieren lässt.

Das Thema „Menschen auf der Flucht“ und der missio-Truck sind Elemente der Aktion Schutzengel „Für Familien in Not. Weltweit“. Mit der Kampagne setzt sich missio für notleidende Menschen im Kongo ein. So werden mit Hilfe von Spenden aus Deutschland Trauma-Zentren aufgebaut, in denen Familien Zuflucht und Hilfe finden. Die Aktion ist ökumenisch offen konzipiert.

Am Freitag, 12. Juni, steht der Truck von acht bis 15.30 Uhr für evangelische und katholische Religionsklassen der Alten Landesschule zur Verfügung. Unterstützt wird diese Aktion vom Förderverein der Alten Landesschule. Am Abend des 11. Juni ist der Truck für die Öffentlichkeit zugänglich. Von 17.30 bis 19 Uhr kann der Truck besichtigt werden. Von 19 bis 20.30 Uhr findet anschließend ein Workshop-Abend zum Thema „Kongo, Krieg und unsere Handys. Was hat mein Handy mit dem Bürgerkrieg im Kongo und der Vertreibung von Menschen zu tun?“ statt. Referenten sind Ann-Christin Verholen und Miriam Horneber. Dieser Workshop ist auch für alle Lehrkräfte (Religion, Ethik, Erdkunde, Politik und Wirtschaft) von Interesse, die diese Thematik im Unterricht erarbeiten wollen. Die Veranstaltung ist als Lehrer-Fortbildungsveranstaltung akkreditiert. Besonders eingeladen sind auch Eine-Welt-Gruppen und alle Menschen, die sich über das Thema Flucht im Kongo informieren wollen. (r)

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