Stadtwettkämpfe der Lichtenfelser Wehren in Goddelsheim

Die Mündener sind die Besten

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Bei den Lichtenfelser Stadtwettkämpfen setzten sich bei den Einsatzwehren die Mündener deutlich durch; bei den Jugendwehren kämpften sich die Goddelsheimer Nachwuchsbrandschützer auf den 1. Platz. Fotos: Marianne Dämmer

Lichtenfels - Der Jubel der Mündener Feuerwehrmänner war groß, als sie als Sieger der Lichtenfelser Stadtwettkämpfe ausgerufen wurden. Bei dem Wettstreit der Jugendwehren siegten die Goddelsheimer.

Mit deutlichem Vorsprung vor den konkurrierenden Mannschaften setzte sich die Gruppe aus Münden durch: Von 100 möglichen Punkten, die bei den Stadtwettkämpfen zu erringen waren, holte die Mannschaft 97 Zähler. Auf den 2. Platz kämpfte sich die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr aus Rhadern (78 Punkte), gefolgt von der Wehr aus Dalwigksthal (77). Insgesamt fünf Mannschaften nahmen an dem Wettkampf teil, den die Goddelsheimer auf dem Platz vor der Mehrzweckhalle ausgerichtet hatten.

Beim Stadtwettkampf der Jugendwehren lag die Gruppe aus Goddelsheim vorn. Sie errang 978,59 von 1000 möglichen Punkten. Es folgten die Jugendwehr aus Sachsenberg (910,94)und Münden (844,7) vor Rhadern.

Bei den Wettkämpfen orientierten sich die Organisatoren - die Freiwillige Feuerwehr Goddelsheim - nur teilweise an den sonst üblichen hessischen Leistungsübungen. „Wir wollten die Wettkämpfe lockerer gestalten, etwas mehr Spaß in die Sache bringen“, erklärte Wehrführer Peter Bochon.

Aufgabe der Gruppen war, aus einem offenen Gewässer eine Wasserversorgung mit drei B-Rohren zu einem Gebäude aufzubauen, mit Atemschutz durch das Haus zum Brandherd zu gelangen und dann einen Löschangriff zu starten. Unterdessen mussten die Gruppen der Jugendwehren einen Löschangriff mit drei C-Rohren absolvieren.

Für die Einsatz- und Jugendwehren standen zudem Spiele ohne Grenzen auf dem Programm - da siegte bei der Einsatzabteilung die Feuerwehr aus Dalwigksthal, bei den Jugendwehren die Gruppe aus Goddelsheim.

Die Preise und Pokale überreichten Erster Stadtrat Alf Höfer und Stadtbrandinspektor Klaus Debus. Beide dankten den Gruppen für die fairen Wettkämpfe und die „super Organisation“. Von Marianne Dämmer

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