Innen- und Sportminister Peter Beuth übergibt weiteren Zuwendungsbescheid

Nachschlag für den SCW: 300 000 Euro

Willingen - Strahlende Gesichter beim Vorstand des Willinger Ski-Clubs: Das Land Hessen hat einen kräftigen finanziellen Nachschlag für die zuletzt erfolgten Baumaßnahmen an der Mühlenkopfschanze bewilligt.

Nachdem das Land vor einiger Zeit bereits 1,4 Millionen Euro für den neuen Kampfrichterturm, die fest installierte Flutlichtanlage, die Lukenerweiterung und das Trainerpodest bereitgestellt hatte, wurden jetzt aufgrund angefallener Mehrkosten noch einmal 300 000 Euro aus dem Sonderinvestitionsprogramm für herausragende Sportstätten nachbewilligt. Innen- und Sportminister Peter Beuth überreichte den Zuwendungsbescheid am Donnerstag bei seinem Besuch im Upland an Skiclub-Präsident Jürgen Hensel. Im Café „Aufwind“ ebenfalls mit dabei: SCW-Präsident Wilhelm Saure, Sportwart Volkmar Hirsch, der die Baumaßnahmen fachkundig begleitet hatte, die heimischen Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg, Armin Schwarz (beide CDU) und Jürgen Frömmrich (Grüne) sowie Bürgermeister Thomas Trachte. „Mit unserer Förderung tragen wir dazu bei, dass auch in Zukunft hochklassige Skisprungwettbewerbe in Willingen stattfinden können“, betonte Beuth. Nach Auskunft des Ministers investiert das Land Hessen jährlich insgesamt knapp 50 Millionen Euro in die Förderung des Breiten- und Spitzensports. So fließen allein rund 21 Millionen Euro an den Landessportbund und 20 Millionen Euro an die Vereine und in die Sportinfrastruktur. Jürgen Hensel bezifferte die Nettokosten für die Baumaßnahme am Mühlenkopf auf 2,611 Millionen Euro. Neben der Zuwendung des Landes in Höhe von 1,7 Millionen Euro flossen je 200 000 Euro vom Landkreis Waldeck-Frankenberg und von der Uplandgemeinde, so dass der Skiclub einen Eigenanteil in Höhe von 511 000 Euro aufbringen musste. Eine große Hilfe war dabei die erfolgreiche Bausteinaktion, bei der gut 150 000 Euro zusammenkamen (die WLZ berichtete darüber). Hensel dankte für Zuschüsse und Spenden und insbesondere auch für das Engagement der „Free Willis“. „Sie stemmen die Veranstaltung“, betonte er. So waren beim letzten Weltcup-Skispringen 1309 freiwillige Helfer im Einsatz. Der Skiclub-Präsident trug dem Minister, der die Veranstaltung in diesem Jahr sehr genossen hat, die Schirmherrschaft für das Weltcup-Springen 2015 an.Bürgermeister Thomas Trachte stellte die Bedeutung der Veranstaltung für Willingen und die gesamte Region heraus. Er geht davon aus, dass das nächste Weltcup-Skispringen, das vom 30. Januar bis 1. Februar 2015 stattfindet, ebenfalls wieder auf große Resonanz beim Publikum und in den Medien stoßen wird, zumal dann drei Weltcup-Springen in Willingen stattfinden und ein neues Wettkampfsystem erprobt wird. Von Ulrike Schiefner

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