Schwalefelder Verkehrsverein eröffnet Tourist-Information im früheren Kirchsaal

„Neuer lebendiger Ortsmittelpunkt“

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Ein Prosit auf das gelungene Projekt: Andreas Wloka (Verkehrsverein), Ernst-Wilhelm Gerbracht (Upländer Gebirgsverein), Jutta Brüne und Sandra Lange (Spinnstube), Helmut Kesper, der in der Amtsstube als Gesprächspartner zur Verfügung steht, Bürgermeister

Willingen-Schwalefeld - Bürgermeister Thomas Trachte freut sich über die Wiederbelebung der Räume, die Treffpunkt und Anlaufstelle für Gäste und Einheimische sind.

„Hier ist ein neuer lebendiger Ortsmittelpunkt entstanden“, betonte er. Wie berichtet, war nach der Schließung der gemeindlichen Tourist-Information zunächst eine private Nutzung des Kirchsaals beabsichtigt; das Vorha-ben zerschlug sich jedoch. Stattdessen wurde in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Verkehrsverein und den „Wollläusen“, die die Schwalefelder Spinnstube betreiben, ein neues Konzept erarbeitet und umgesetzt. Trachte dankte allen, die daran mitgearbeitet haben, allen voran Helmut Kesper, Reinhold Feld und einigen Helfern, die die Räume in wochenlanger Arbeit umgestaltet haben.

Der Eingangsbereich ist ab sofort an sieben Tagen in der Woche von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Hier finden die Gäste Prospekt- und Informationsmaterial. In der „Amtsstube“ steht ihnen Helmut Kesper montags, mittwochs und freitags von 10 bis 12 Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung. Innerhalb des Gebäudes soll auch noch eine Art Dorfplatz mit Baum und Rundbank geschaffen werden. Die Damen der Spinnstube haben in ihrem Raum ebenfalls noch einiges zu tun. Die Einweihung der Gesamtanlage ist am Pfingstsonntag, 19. Mai, geplant.

Der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Klaus Galhofer, betonte bei der gestrigen Feier, dass das Gebäude an Charme gewonnen und sich zu einem echten „Eye-Catcher“ entwickelt hat. „Schöner konnte es nicht werden.“ Pfarrer Ulf Weber erinnerte an die besondere Geschichte des Hauses, das ab 1936 für kirchliche Zwecke genutzt wurde. Er hofft, dass hier Geselligkeit, Gemeinschaft, Gastfreundschaft und Glaube praktiziert und gelebt werden. Weber wies darauf hin, dass die Räume sowohl für die Menschen im Ort als auch für die Pilger attraktiv sind.

„Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden.“ Mit diesen Worten von Georg Christoph Lichtenberg gratulierte Ortsvorsteher Wilfried Schnautz dem Verkehrsverein zur Einweihung der Amtsstube. Er hofft, dass diese Informationsstelle dazu beiträgt, die Belegungszahlen langfristig zu steigern, so dass das Beherbergungsgewerbe eine bessere Wertschöpfung erreicht.

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