Holztafeln an den vier Vasbecker Dorfeingängen werben fürs Grenzlandfest im September

Neues Dorfwappen begrüßt die Gäste

Der Festausschuss fürs Vasbecker Grenzlandfest vom 11. bis 13. September kam gestern Abend zusammen, um die letzte der drei neuen Hinweistafeln an der Straße nach Adorf aufzustellen. Auch die Festplakate sind fertig, die blauen Shirts hatten ihre Premiere beim Finale von „Dolles Dorf“.Foto: -sg-

Diemelsee-Vasbeck - Die Vorbereitung aufs große Grenzlandfest laufen auf Hochtouren, davon zeugen neue Holztafeln, die bis gestern aufgestellt wurden. Der Auftaktabend zum Fest ist schon nächste Woche.

Schon seit drei Wochen schneiden Helfer Holzbalken zu und bauen sie zusammen, seit gestern Abend stehen alle neuen Eingangstafeln. Werben sollen sie auch fürs große Grenzlandfest: Vom 11. bis 13. September wollen die Vasbecker mit all ihren Nachbarn feiern und Grenzen überwinden - ob die Grenze zwischen Kommunen und Bundesländern oder die zwischen den Konfessionen. Verbunden ist das Fest mit dem Jubiläum der Partnerschaft mit Geschwenda in Thüringen.

Festausschuss gebildet

Für die Organisation hat sich ein Festausschuss gebildet, dem Ortsvorsteher Albrecht Tobien, Christa Tobien, Björn Tobien, Hartmut Emde, Erhard Emde, Philipp Emde, Jochen Emde, Heinrich Emde (Musche), Lisa Gerhard, Gerhard Behle, Volker Schilling, Jutta Franke, Thea Türcke, Thorsten Heyner, Pfarrer Dr. Marcus Meier und Rainer Wetekam angehören, Wetekam ist auch der Sprecher und der Initiator des Festes.

Wie die Grenze zu den westfälischen Nachbarn verläuft und welche historischen Zeugnisse bis heute an sie erinnern, erläutert Konrad Waldeyer beim Auftaktabend, der bereits am nächsten Mittwoch, 10. Juni, um 19 Uhr in der Walmehalle stattfindet - siehe den Artikel unten.

Die neuen Tafeln an den Dorfeingängen begrüßen dann die Besucher. Schon für den Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ in den 1970er Jahren hatten die Vasbecker Hinweistafeln mit einem hölzernen Segelschiff aufgestellt - eine Anspielung auf die „Vasbecker Flotte“. Doch sie waren mit der Zeit unansehnlich geworden. Anwohner der Gembecker Straße und der Straße „Hinterm Wege“ hatten daraufhin 2007 eine neue hölzerne Tafel aufgestellt.

Nach diesem Vorbild haben die Ehrenamtlichen auch die Tafeln für die anderen drei Dorfeingänge hergestellt, die Regie dabei hatte Volker Schilling.

Das Grundgerüst aus Holz lässt Platz für drei Felder. Das obere dreieckige Schild zeigt das Diemelseer Wappen. Ins Design der Tafel darunter wurde das neue Vasbecker Dorfwappen aufgenommen, für das sich die Einwohner wie berichtet mehrheitlich entschieden hatten - auch das war eine Aktion in Vorbereitung des Grenzlandfestes. Das Schiff auf blauem Grund und die Kirche auf gelbem Feld werden ergänzt durch die Schriftzüge „Willkommen in Vasbeck“ und auf der Rückseite „Gute Fahrt - bis bald“.

Auf der unteren Tafel sollen die Vasbecker Vereine auf der Vorder- und Rückseite für ihre Feste werben können. Firmenwerbung ist nicht vorgesehen. Die Bad Arolser Firma Jaschko hat die Tafeln entworfen und aus einem stabilen Aluminium-Verbundstoff hergestellt.

Einheitliches Bild

Die drei Standorte hat der Ortsbeirat im April festgelegt, bei einem Ortstermin mit Vertretern der Gemeinde und von Hessen-Mobil wurden sie abgestimmt. Da es keine Einwände gab, gossen die Vasbecker im Mai die Betonfundamente. Am 15. Mai gab es in Nellen Scheune einen ersten Arbeitseinsatz, dabei haben um die zehn Helfer in sechs Stunden die drei Holzgerüste gebaut. Zusammengebaut wurden die Schilder und das Holzgerüst zwischen dem 1. Juni und dem gestrigen Freitag. Dabei halfen zahlreiche Vasbecker und der Festausschuss mit.

Die Schilder an der Gembecker Straße wurden ebenfalls schon gegen die neuen ausgetauscht. So empfangen die Vasbecker ihre Gäste seit gestern an allen vier Dorfeingängen mit einem einheitlichen Erscheinungsbild. Eine heimische Firma finanziert die Tafeln.

Von Dr. Karl Schilling

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