Korbach

Neues Konzept für Kulturfabrik

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- Korbach (lb). Große Namen und Musik für die Zielgruppe ab 30: Die „Kulturfabrik“ in Korbach will die Lücke schließen, die der Wegfall des „Outback“ in Bad Arolsen gerissen hat.

„Wir betreiben die Kulturfabrik wieder selbst“, kündigt Eventmanager Patrick Böttcher an. Er und Uwe Konrad (Bad Wildungen), der Besitzer der Immobilie, wollen in der ehemaligen Discothek wieder persönlich die Regie führen. Die vor zwei Jahren von beiden aus der Taufe gehobene „Kulturfabrik“ war als Plattform für Events und Veranstaltungen gedacht, die man mieten konnte.

Nur einen Teil der Events veranstalteten Konrad und Böttcher selbst. Das soll sich nun ändern. Nach einer Sommerpause startet die „Kulturfabrik“ im September mit neuem Konzept. Konrad und Böttcher wollen die Lücke füllen, die der Wegfall des „Outback“ in Bad Arolsen in die Musikszene gerissen hat. Und das bedeutet vor allem Konzerte und Musik für die Zielgruppe ab 30: „Dieses Angebot muss her. Rock‘n‘Roll darf in Nordhessen nicht sterben“, sagt Patrick Böttcher.

Einmal im Monat werde es aber weiterhin Hip-Hop-Partys für die Jüngeren geben. Erste Bands hat der Eventmanager bereits verpflichtet: Unter anderem kommt Bobby Kimball, die Stimme der Band „Toto“, für ein Konzert nach Korbach (21. Oktober). Erwartet werden auch „Axxis“ und die britische Blues-Rock-Band „Ten Years After“. Lokale Bands sollen die Chance bekommen, im Vorprogramm aufzutreten, um Bühnenerfahrung zu sammeln. Als fester Werbepartner ist außerdem Radio Bob mit im Boot. Los geht es aber am Freitag, 2. September, mit Hip-Hop und House.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Freitag, 12. August.

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