Bauarbeiten am Fachmarktzentrum gehen voran · Montag Baubeginn auf Schuhhaus-Kleine-Gelände

Neues Stadtviertel heißt „Hanseplatz“

+
In wenigen Wochen sollen die ersten Geschäfte eröffnen: Die Bauarbeiten am neuen Geschäfts-, Büro- und Wohnhaus auf dem ehemaligen Hoppe-Schumacher-Gelände am alten Güterbahnhof in Korbach gehen zügig voran.

Korbach. - Das neue Fachmarktzentrum bekommt eine eigene Adresse: Die Fläche zwischen Wohn- und Geschäftsgebäude und der Kuhbach soll auf den Namen „Hanseplatz“ getauft werden - in Anspielung auf den Handel und den kürzlich verliehenen Titel.

Die frischgebackene­ Hansestadt schmückt sich demnächst mit einem „Hanseplatz“, die Stadtverordnetenversammlung hat der Straßenbenennung bereits zugestimmt. So sollen Post, Versorger, Ärzte und Rettungsdienste die Adresse schnell auffinden und dem neuen Fachmarktzentrum eindeutig zuordnen können, heißt es aus der Stadtverwaltung zur Begründung.

Mehrfamilienhaus geplant

Die Bauarbeiten am neuen Gebäudekomplex auf dem ehemaligen Hoppe-Schumacher-Gelände am alten Güterbahnhof gehen indes zügig voran. In wenigen Wochen sollen die ersten Geschäfte eröffnen. Direkt in der Nachbarschaft startet am Montag außerdem ein zweites Projekt: Auf dem früheren Gelände des Schuhhauses Kleine entsteht ein Mehrfamilienhaus mit drei Geschossen und einem Staffelgeschoss.

Noch ruht das Augenmerk aber auf dem Neubau mit rund 3800 Quadratmetern Verkaufsfläche, neuen Wohnungen und Büros. „Die Arbeiten liegen in den Endzügen“, erklärte Architekt Christoph Hesse. Der Ausbau der Läden sei gut vorangeschritten und auch die Physiotherapie werde noch in diesem Jahr ins obere Erdgeschoss einziehen können. Die Wohnungen würden Anfang des nächsten Jahres fertiggestellt.

Die Dacharbeiten seien so gut wie abgeschlossen und die Freiterrasse mit öffentlich begehbarem Gründach werde im Frühjahr bepflanzt, so Hesse. Voran geht es auch auf der Fläche rund um das Gebäude: Während der private Investor für die Stellplätze vor der eigenen Haustür verantwortlich ist, gestaltet die Stadt im gleichen Zuge den öffentlichen Parkplatz und die Kuhbach neu, um das Gelände deutlich attraktiver zu machen und die Anbindung an die Fußgängerzone zu verbessern.

„Wie aus einem Guss“

Die Kunden sollen später gar nicht bemerken, auf welchem Grund sie parken: „Beide Parkplätze sollen wie aus einem Guss wirken“, sagte Architekt Christoph Hesse. Die Zusammenarbeit der von Stadt und Investor beauftragten Baufirmen funktioniere gut.

Während die ersten beiden Pavillon-Bauten entlang der Kuhbach schon stehen, befindet sich der dritte gerade in der Produktion. Das Gebäude wird in Schnellbauweise errichtet. Einziehen soll dort ein Café mit Backstube: „In einem Holzofen wird dort frisches Brot gebacken“, sagte Hesse.

Kommentare