Noch keine neue Nutzung für Flüchtlings-Erstaufnahme im einstigen „Abenteuerland Lalelu“ in Korbach gefunden

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Am 16. Dezember 2016 zogen die Flüchtlinge aus der Korbacher Kreissporthalle ins einstige „Abenteuerland Lalelu“ um. Bis Juni blieb die Halle in der Raiffeisenstraße eine Erstaufnahme-Einrichtung, dann wurde sie geschlossen und in Reserve gehalten. Nun will das Land sie ganz aufgegeben. Noch ist offen, was aus der Immobilie werden soll..

Korbach. Was wird aus dem einstigen „Abenteuerland Lalelu“ in der Raiffeisenstraße, wenn das Land seine Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge  in der Halle endgültig schließt? Diese Frage bleibt vorerst offen.

Bevor an eine neue Nutzung gedacht wird, will das Land erst sein neues Standortkonzept vorantreiben. Nachdem es stehe, würden nach und nach aktive Standorte zu einem Reservestandort umgestellt und Reservestandorte geschlossen, erklärte die Pressesprecherin des hessischen Sozialministeriums, Esther Walter, gestern auf WLZ-Anfrage. „Die Zeitpunkte hierfür werden sehr unterschiedlich sein und von Fragestellungen wie Vertragslaufzeiten und vielem mehr beeinflusst.“ Zu Korbach machte sie keine näheren Angaben.

Das Ministerium suche aber frühzeitig den engen Austausch mit der Kommunalpolitik, den Einrichtungsleitungen und allen Betroffenen und werde umfassend informieren. Der zum 1. November 2015 geschlossene Mietvertrag laufe noch bis zum 31. Oktober 2018.

In der großen Halle im Gewerbegebiet hatte der Unternehmer Bodo Klaus vor rund zehn Jahren das „Abenteuerland Lalelu“ eingerichtet, einen „Indoor-Park“ mit Spielangeboten für Kinder. Der Schloss im November 2015, das Land mietete die Halle. Bis Juni 2016 lebten Flüchtlinge dort.

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